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2. Preis für die beste Online-Schach-Veranstaltung geht nach Allersberg!

Ab März gab es in manchen Vereinen gar kein Vereinsleben mehr. Viele Vereine suchten aber auch nach teils sehr kreativen Lösungen, damit umzugehen und entwickelten verschiedene Online-Angebote. Genau diese kreativen und hochwertigen Angebote unterstützte der Deutsche Schachbund schon früh, indem er auf seiner Homepage einen Online-Schach-Terminkalender bereitstellte. Parallel dazu gab es den Wettbewerb Schach dem Virus, der das Ziel hatte, die besten Online-Angebote zu küren.

Seit März gibt es unser Online-Training auf Twitch – nun auch mit Auszeichnung!

Auch in Allersberg gab es früh neue Ansätze, mit der ungewohnten Situation umzugehen: Am Freitag, den 20. März (nur fünf Tage nach der Einstellung des regulären Trainingsbetriebs) ging zum ersten Mal ein ASC-Livestream online. In den nächsten Monaten fand viermal wöchentlich ein Online-Training statt – nicht nur für ASC-Mitglieder, sondern auch für alle, die uns zufällig über Twitch entdeckt haben. Insgesamt sind so bereits fast 100 Stunden an Videomaterial entstanden, größtenteils Training, aber auch Liveübertragungen verschiedener Turniere. Über 4.000 Mal wurde der ASC-Stream bereits aufgerufen.

Mit unserem Trainingskonzept bewarben wir uns im Mai für „Schach dem Virus“. Nun wurden die Sieger gekürt: Der Deutsche Schachbund verleiht dem Allersberger Schach-Club den zweiten Platz und schreibt dazu auf seiner Homepage: „Der Allersberger Schach-Club 2000 konnte mit seinem öffentlichen Training auf der Streaming-Plattform Twitch punkten. Hier gefiel uns besonders der Ansatz, die Veranstaltungen für alle einfach zugänglich zu machen.“ Die Auszeichnung ist zusätzlich mit einem Geldpreis in Höhe von 400€ für die Vereinskasse verbunden.

Der erste Platz des Wettbewerbs (600€) ging an den TSV Marienhof (Berlin) für die abwechslungsreiche Gestaltung eines digitalen Vereinsabends (inklusive Training, Blitzturnier und Bulletturnier). Den dritten Platz (300€) belegt der Satranç Club 2000, der ein Freundschaftsturnier mit einer türkischen Schachschule organisierte. Auf den Plätzen 4 bis 10 (je 100€) folgen Bayerische Schachjugend, Schachfüchse Kempen, SC Höchstadt, SC Stetten, SK Bad Homburg, TSV Neunkirchen a.Br., VSG Offenbach. Zum Artikel beim DSB: Wettbewerb „Schach dem Virus“: Gewinner stehen fest

Auch wenn das reguläre Vereinsleben langsam wieder anläuft: Unser Online-Training geht zweimal wöchentlich weiter! Aktuell findet das Anfänger-Training immer am Montagnachmittag um 16 Uhr statt, das Fortgeschrittenen-Training sonntags am 10 Uhr.

Ein Dankeschön gebührt unseren beiden Trainern Leonid und Lukas, die nicht nur die Idee für diese Aktion hatten, sondern auch diese virtuellen Angebote organisierten und durchführten.

Olga Birkholz ist Bayerische Meisterin 2020

Rang Teilnehmer DWZ Verein Pkt
1. Birkholz,Olga 1980 TSV Bindlach A. 7.5
2. Medunova,Vera 2069 SK Rothenburg 7.0
3. Hofmann,Karina 1709 SK Weiden 5.0
4. Albayrak,Aylin 1726 SC NT Nürnberg 5.0
5. Krejci,Vera Marie 1456 SK Rothenburg 3.5
6. Racky,Selina 1535 SG Vogtareuth-Pr. 3.5
7. Albayrak,Melissa 1140 SC NT Nürnberg 2.5
8. Stegmaier,Erika 1362 SK Neuperlach 1.5
9. Homfeldt,Maren 1061 SC NT Nürnberg 0.5

Olga Birkholz, die als Gast zu unserem Vereinsjubiläum kommen wollte, wurde im August 2020 in Rosenheim bei der Bayerischen Meisterschaft der Damen Erste und trägt nun den Titel „Bayerische Meisterin“! In acht Spielen gab sie nur einen halben Punkt ab. Wir gratulieren herzlich.

Wir hoffen, dass wir unser Jubiläumsfest bald ausrichten können. Olga hat zugesagt, zu kommen. Wir freuen uns darauf.

26 Teilnehmer bei der Bayerischen Schachakademie

Die erste Bayerische Schachakademie fand im Bad Kissinger Heiligenhof (Unterfranken) statt.

Am vergangenen Wochenende (4.-6. September) fand zum ersten Mal die Bayerische Schachakademie statt, ein Aus- und Weiterbildungswochenende des Bayerischen Schachbundes und der Bayerischen Schachjugend. So trafen sich 26 Schachtrainer und -funktionäre im unterfränkischen Bad Kissingen zu einer der ersten Nach-Corona-Veranstaltungen. Aus Allersberg war Leonid Löw dabei.

Aus den angebotenen Vorträgen konnte sich jeder ein individuelles Programm zusammenstellen, je nach eigenen Interessen. Das Angebot war breit gefächert: WIM Jana Schneider referierte über Schachpsychologie, bei Johannes Pfadenhauer lernte man etwas über Mitgliedergewinnung über das Schulschach und über Anfänger-Endspieltraining.

Ingo Thorn, Vizepräsident des BSB, vermittelte das „1×1 des Vereinsrechts“, GM Léon Mons lieferte eine mathematische Betrachtung von Schachproblemen und FM Aleksandar Vuckovic benannte in seinem Vortrag zum Vereinsmanagement den Allersberger Schach-Club als Vorbild in Sachen Vereinsheim. Dieses habe ihn sehr beeindruckt, als er 2015 wegen eines Jugend-Landesliga-Wettkampfes in Allersberg war. Das vollständige Programm ist bei der BSJ zu finden.

Insgesamt zeigten sich die Teilnehmer sehr zufrieden mit dem Format „Schachakademie“, den Vorträgen und der Unterbringung im „Heiligenhof“. Die nächste Bayerische Schachakademie soll im kommenden Jahr stattfinden. Bereits in vier Wochen findet in Berlin die DSJ-Akademie statt, die der bayerischen Variante Modell stand. In Berlin wird Leonid ebenfalls dabei sein, aber nicht nur als Teilnehmer, sondern auch als Referent zum Thema Online-Schach.

 

Urkunden für die Online-Sieger

Wenn das ASC-Vereinsheim ein Schachbrett wäre: Die Teilnehmer an der Versammlung saßen über den gesamten Spielsaal verteilt und hielten Abstand.

Als im Frühjahr alle Präsenz-Vereinsveranstaltungen abgesagt wurden, verlegte der ASC seinen Trainings- und Spielbetrieb ins Internet. Zu zweien der dort ausgetragenen Schachturniere wurden im Rahmen der Mitgliederversammlung am 25. Juli 2020 eine Siegerehrung durchgeführt. Alle Teilnehmer des ASC wurden mit einer Urkunde geehrt.

Am 5. April trafen sich sieben ASC-Mitglieder zur Online-Schnellschach-Meisterschaft im Arena-System. Mit deutlichem Abstand nach Punkten konnte Lukas Mederer das Turnier gewinnen, dahinter kamen punktgleich Michael und Manuel Kobras. Die weiteren Platzierungen: 4. Leonid Löw, 5. Tobias Zengerle, 6. Felix Weingärtner, 7. Silas Urban.

Das Jubiläumsturnier am 17. Mai (anstelle der verschobenen Jubiläumsfeier „20 Jahre ASC“) lud zu 13 Runden Blitzschach im Schweizer System ein. Der Einladung kamen insgesamt 18 Teilnehmer aus verschiedensten Vereinen nach. Am Ende gewann Daniel Platz von SSC Annaburg das Turnier, gefolgt von Lukas Mederer (ASC) und Lukas Rupprecht (SC Heideck). Die weiteren Platzierungen der Allersberger Spieler: 5. Michael Kobras, 7. Tobias Zengerle, 10. Manuel Kobras, 15. Felix Weingärtner, 18. Michael Moosburger. Wir berichteten bereits im Mai über das Turnier.

Das Online-Kirchweihturnier fand erst kurz nach der Mitgliederversammlung statt und wird noch separat geehrt.

Große Ehrung für den ASC 2000: Qualitätssiegel „Top-Schachverein“

Bereits 2006 wurde uns das Qualitätssiegel für hervorragende Leistungen im Kinder- und Jugendschach verliehen. (Anklicken zum Vergrößern)

Große Freude beim Allersberger Schach-Club 2000. Zum zweiten Mal – nach 2006 – wird dem Allersberger Verein die höchste Auszeichnung verliehen, die im deutschen Schach für Kinder- und Jugendarbeit möglich ist: Der ASC erhält das „Qualitätssiegel Top-Schachverein“. Neben dem SK Neumarkt ist der ASC damit der einzige bayerische Verein, der dieses Siegel aktuell innehat.

Die entsprechende Nachricht der Deutschen Schachjugend erreichte den ASC-Vorsitzenden Hartmut Täufer Mitte August aus Berlin. Wörtlich heißt es in dieser E-Mail: „Wir haben uns in der Jury länger beraten und uns letztendlich dazu entschlossen, euch das Qualitätssiegel TOP Verein Kinder- und Jugendschach zu verleihen. Besonders überzeugt hat uns eure Kreativität und das vielfältige schachliche und überschachliche Angebot.“

Kriterien für die Auszeichnung waren u.a. die „kinder- und jugendgemäßen Räumlichkeiten und Spielzeiten. Der ASC konnte punkten mit seinem hellen und freundliche gestalteten Vereinsheim sowie dem Jugendschach an einem Nachmittag.

Wichtig ist auch, dass bei dem Allersberger Verein die Kinder und Jugendlichen sehr stark in die Vereinsarbeit eingebunden sind. So gehören dem erweiterten Vorstand laut Satzung alle jugendlichen Mannschaftsführer als Mitglied an.

Ein wichtiger Schwerpunkt, der von der Jury bei der Deutschen Schachjugend besonders gewürdigt wurde, sind die umfangreichen Angebote im ASC für die Nachwuchsspieler. Dazu zählen u.a. das regelmäßige dreitägige Trainingslager, der jährliche Schachtag, die Weihnachtsfeier mit den Angehörigen, die Teilnahme am Kirchweihzug, das jugendgerechte Kirchweihturnier. Wichtig ist auch, dass die jungen Spieler frühzeitig in den allgemeinen Spielbetrieb eingebunden werden und auch bedeutsam für die Kreisklassenteams des Vereins sind.

Im gesellschaftspolitischen Bereich zeichnet sich der Allersberger Schach-Club dadurch aus, dass er sich klar abgrenzt gegen Ausgrenzung und Abseitsstellen von Menschen, gegen Rassismus und diskriminierende Äußerungen und sich der Aktion der Deutschen Sportjugend zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und der Vernichtungslager anschloss.

In den nächsten Wochen wird für den ASC eine eigene Plakette „Top-Schachverein“ geprägt, die dem Verein in einer besonderen Veranstaltung verliehen werden soll. Ein Termin dafür steht noch nicht fest. Auf jeden Fall, so der ASC-Vorsitzende, wird dies ein Festtag mit einer gebührenden Feier sein.

Auch der Hilpolsteiner Kurier berichtete über die Ehrung. Zum Weiterlesen: Der ASC ist TOP-Schachverein! (2006) und der zugehörige Zeitungsartikel.

Kreisklassen: Ein kurzer Saison-Rückblick

Im März wurde die Saison im Schachkreis Mittelfranken-Süd wegen Corona sehr kurzfristig unterbrochen und später – ohne Nachholen der übrigen Spiele – für beendet erklärt. Wir möchten daher die Sommerpause nutzen, und die vergangene Saison abschließend zusammenfassen.

In der Kreisklasse I traten wir mit dem Team Allersberg 1 an. In fünf Spielen konnte das Team drei Siege verbuchen gegen die Teams aus Weißenburg, Schwanstetten und Ellingen/Pleinfeld. Das Spiel gegen Büchenbach 3 ging verloren, gegen Büchenbach 2 mussten wir den Wettkampf absagen. Die letzte Runde hätte das Team aus Treuchtlingen nach Allersberg geführt. Bereits vor der letzten Runde war jedoch Treuchtlingen die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Insgesamt liegt eine zufriedenstellende Saison hinter Allersberg 1.

Kreisklasse I
Pl Mannschaft MP BP
1 Treuchtlingen* 15 28,5
2 Büchenbach/Roth II 13 34
3 Allersberg I* 9 20
4 Weißenburg I* 7 21,5
5 Büchenbach/Roth III* 6 15
6 Schwanstetten II* 1 14
7 Ellingen/Pleinfeld I* 1 11
Kreisklasse II
Pl Mannschaft MP BP
1 Weißenburg II* 13 20,5
2 Wolframs-Eschenbach I* 10 17
3 Büchenbach/Roth IV 7 15,5
4 Heideck/HIP III* 7 14,5
5 Büchenbach/Roth V* 5 14
6 Ellingen/Pleinfeld II* 4 13,5
7 Haundorf* 4 13
Kreisklasse III
Pl Mannschaft MP BP
1 Allersberg II 18 24
2 Büchenbach/Roth VI 10 14
3 Allersberg III 5 15
4 Wolframs-Eschenbach II 1 7

* Ein Spiel konnte nicht mehr ausgetragen werden.

Die Kreisklasse III war als einzige der Ligen im Schachkreis Mitte März bereits beendet. Wir traten in diesem Jahr wieder mit den beiden Mannschaften Allersberg 2 und Allersberg 3 an. Die zweite Mannschaft wurde ihrer Favoritenrolle voll gerecht und gewann überzeugend jedes Spiel. Zwei Mannschaftsspieler holten sogar 100% der möglichen Punkte. Allersberg 3 spielte auch eine gute Saison und verlor oft knapp. Dadurch hat das Team kurioserweise mehr Brettpunkte als Büchenbach 6 (nämlich 15 vs 14 BP), obwohl diese doppelt so viele Mannschaftspunkte erreicht haben.

In der Kreisklasse II war der ASC in diesem Jahr nicht vertreten. Ähnlich wie in der K I fiel auch hier die letzte Runde ins Wasser. Meister der Liga wurde das Team Weißenburg II, gefolgt von der DJK Wolframs-Eschenbach I, die rechnerisch auch noch auf den ersten Platz hätte kommen können.

Ehrung: Langjährige Treue zum Schachsport

Die Geehrten Hartmut Täufer, Marco Bogner und Bastian Gerner mit 2. Vorsitzenden Michael Moosburger.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 25. Juli 2020 ehrte der Allersberger Schach-Club einige Mitglieder für ihre Treue zum Schachsport. Hierbei werden auch Mitgliedsjahre in der Schachabteilung des TSV vor dem Jahr 2000 gezählt.

Seit 25 Jahren ist Bastian Gerner  Teil des Schachsports in Allersberg. Der ASC-Vorsitzende Hartmut Täufer kommt sogar schon auf 35 Jahre Treue zum Schachsport in Allersberg und zusätzlich 35 Jahre Mitgliedschaft in einer Allersberger Schachmannschaft. Auf 15 Jahre Mannschaftszugehörigkeit kommt Marco Bogner, der seit einigen Jahren Mannschaftsführer der dritten Mannschaft ist.

Der Allersberger Schach-Club bedankt sich bei allen Mitgliedern und aktiven Mannschaftsspielern!

Jugendmannschaften: Ein kurzer Saison-Rückblick

Kreisklasse Jugend A
Pl Mannschaft MP BP
1 Jgd. Büchenbach/Roth II 13 17,5
2 Jgd. Allersberg I 11 15
3 Jgd. Schwanstetten III* 5 9,5
4 Jgd. Büchenbach/Roth III* 4 6
Kreisklasse Jugend B
Pl Mannschaft MP BP
1 Jgd. Treuchtlingen** 8 9,5
2 Jgd. Schwanstetten IV** 6 9,5
3 Jgd. Allersberg III** 4 6,5
4 Jgd. Allersberg II** 4 6,5
* Ein Spiel wurde wegen Corona nicht ausgetragen.
** Zwei Spiele wurden wegen Corona nicht ausgetragen.

In der Jugend-Kreisklasse A trat in diesem Jahr die Mannschaft Allersberg 1 an. Nach einer deutlichen Niederlage gegen den SK Schwanstetten zeigten die Allersberger Spieler aber, dass ihr Ziel die Tabellenspitze ist, und gewannen in Runde 2 und 3 gegen beide Büchenbacher Teams. In den Rückrunden folgten dann noch Unentschieden gegen Büchenbach 2 und Schwanstetten sowie ein Sieg gegen Büchenbach 3, sodass es letztlich für einen hervorragenden zweiten Platz gereicht hat. Die Meisterschaft (und damit das Aufstiegrecht in die Bezirksliga 2) holte sich die Mannschaft Büchenbach 2, die nur gegen Allersberg Federn lassen musste. Herzlichen Glückwunsch! Die Partie Schwanstetten – Büchenbach 3 sollte verlegt werden und fiel schließlich Corona zum Opfer.

Die Jugend-Kreisklasse B ist wesentlich unvollständiger: Von sechs Runden konnten die letzten beiden nicht mehr ausgetragen werden. Beide Allersberger Teams kommen letztlich punktgleich auf den dritten Platz. Wie die Saison ausgegangen wäre, lässt sich nur schlecht sagen. In der „Schluss“-Tabelle belegt Treuchtlingen den ersten Platz. Wie sich die Mannschaften in der kommenden Saison auf die beiden Kreisklassen aufteilen, lässt sich aktuell noch nicht sagen.

In den Jugend-Bezirksligen begann die „Sommer“-Pause bereits Anfang Februar, hier konnten also alle Spiele wie geplant ausgetragen werden. Einen kurzen Bericht findest du hier: Derweil in der Bezirksliga.

Mannschaftsspiele: So geht es (voraussichtlich) weiter

Die Struktur der Mannschaftsmeisterschaften von der Bundesliga bis zu den Kreisklassen des Schachkreises Mittelfranken-Süd (Anklicken zum Vergrößern).

Nachdem inzwischen die meisten Vereine wieder ihren Spielbetrieb aufgenommen haben, gibt es nun auch auf allen Ebenen konkrete Planungen, wie es mit der abgebrochenen Saison 2019/20 weitergehen soll:

Kreisklasse 1, 2 und 3: Als im März die Saison unterbrochen wurde, waren bereits fast alle Spiele ausgetragen und ein vorzeitiger Abbruch stand bereits im Raum. Da der Aufstieg in die Bezirksliga und viele Platzierungen bereits feststehen, wurde entschieden, dass die Saison abgebrochen wird und die aktuellen Platzierungen den Endstand darstellen.

Der Start der Saison 2020/21 wird sich voraussichtlich verzögern (frühestens Ende Oktober), da die Termine des Kreises von den Bezirksterminen abhängen. Mitte September soll ein Terminplan erstellt werden können. Weitere Details können dem Protokoll der Kreisversammlung am 10. Juli entnommen werden.

Im Bild links sind alle Mannschaften des Kreises Mittelfranken Süd und ihre Ligazugehörigkeit in der Saison 2019/20 dargestellt.

Bezirksliga 1 und 2: In den beiden Bezirksligen sind noch je 2 Runden zu spielen, diese sollen am 13. September und 27. September nachgeholt werden. Die neue Saison beginnt dann Anfang November.

Regionalliga/Landesliga/Oberliga: Auch hier sollen die beiden verbleibenden Runden im Herbst noch ausgetragen werden. Die Saison 2020/21 startet dann Mitte November.

2./1. Bundesliga: Da hier noch ziemlich viele Runden fehlen, wird die laufende Saison bis 2021 verlängert und dadurch auf zwei Jahre gestreckt. Um dennoch einen Deutschen Mannschaftsmeister 2020 ermitteln zu können, findet im September ein zentrales Turnier mit acht Bundesligavereinen statt. Die übrigen Vereine verzichteten auf die Teilnahme, beispielsweise weil Spieler aus dem Ausland nicht einreisen dürfen. Die laufende Saison zählt dadurch bereits zur Meisterschaft 2021.

2. Jugendopen eröffnet die „Nach-Corona-Zeit“

Das 2. Allersberger Jugend-Open am Samstag, 18. Juli 2020, lud Kinder und Jugendliche der Altersgruppen U 14, U 12 und U 10 ein, vorausgesetzt sie haben keine DWZ bzw. höchstens DWZ unter 1200. An dem Turnier nahmen neben den ASC-Spielern auch Spieler des SC Heideck teil. Gespielt wurden sieben Runden im Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 15min je Spieler und Partie.

Die Ergebnisse nach Altersklassen:
U10: 1. David Sudek (Heideck), 2. Simon Mederer (ASC)
U12: 1. Lieven Sudek (Heideck) + Elias Pfaller (ASC), 3. Richard Kittler (ASC)
U14: 1. Felix Weingärtner (ASC), 2. Alex Schöll (ASC), 3. Fabian Belzl (ASC)

Dieses Jugend-Open sollte bereits im Mai stattfinden, was jedoch unter „Corona-Bedingungen“ nicht möglich war. Jetzt ist der ASC 2000 einer der ersten Vereine in Bayern, der wieder zu einem Turnier im (fast) üblichen Rahmen einladen konnte. Die Teilnehmerzahl lag zwar deutlich unter der des Vorjahres, wo auch Spieler aller Nachbarvereine des ASC (Schwanstetten, Büchenbach, Heideck, Postbauer-Heng) teilnahmen. Nicht alle Vereine haben zu diesem Zeitpunkt ihr Jugendtraining nach der Corona-Pause wieder aufgenommen.

Zum Weiterlesen: Bericht im Hilpoltsteiner Kurier