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Melanie Ohme ist Olympiade-Botschafterin!

Im Februar 2013 war die Großmeisterin Melanie Ohme Gast in Allersberg und stellte sich in einem Simultanturnier den Gegnern. Siehe dazu u.a.

http://www.schachall.de/2013/02/11/51-teilnehmer-am-simultanturnier-gegen-grosmeisterin-melanie-ohme/

Ohme Foto -1Seit März 2012 ist Nationalspielerin Melanie Ohme eines der Gesichter der Anti-Rassismus-Kampagne des Bundesinnenministeriums “Sport und Politik verein(t) gegen Rechtsextremismus”. Ihr Engagement wurde auch im Ausland registriert, weshalb sie vom Organisationskomitee der Schacholympiade 2014 als Olympiabotschafterin auserkoren wurde.

Die Schacholympiade findet vom 01. bis 14. August 2014 in Tromsø (Norwegen) statt. Der Bundestrainer hat am 08. April folgenden Kader für Deutschland nominiert: Arkadij Naiditsch, Liviu-Dieter Nisipeanu, Georg Meier, Daniel Fridman, David Baramidze, Elisabeth Pähtz, Tatjana Melamed, Zoya Schleining, Melanie Ohme und Sarah Hoolt.

In Allersberg trat Melanie nicht nur als Simultanspielerin auf, sondern warb auch in einer vom ASC organisierten Veranstaltung für “Sport und Politik verein(t) gegen Rechtsextremismus”

http://www.schachall.de/2013/02/20/nicht-wegsehen-sondern-hinschauen/

Nun wurde sie Olympia-Botschafterin. Auf der Homepage des Deutschen Schachbundes wird dazu wie folgt berichtet:

Unglaublich aber wahr: Die deutsche Nationalspielerin Melanie Ohme wurde durch das Olympische Komitee der Schacholympiade im August in Tromsø zur Botschafterin auserwählt! Sie wird ab sofort in einem Atemzug neben solchen weltbekannten Größen wie Susan Polgar, Alexandra Kostenjuk, Magnus Carlsen und Anatoli Karpow, die bereits seit längerem Botschafter sind, erwähnt.

Die frohe Nachricht erreichte sie  vom Vorsitzenden des Sportkomitees des Norwegischen Schachverbandes, Thomas Robertsen. Bei ihrer Auswahl spielte für das Olympische Komitee besonders Melanie’s Einsatz für die Anti-Rassismus-Kampagne des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) “Sport und Politik verein(t) gegen Rechtsextremismus” eine große Rolle. Ihr Einsatz “harmoniert perfekt mit den Werten der Olympiade” wie Robertsen schreibt.Ohme Rassismus

In den verbliebenen rund 100 Tagen bis zur Olympiade ist Melanie u.a. für Projekte zweier Filmteams vorgesehen. Für Werbeclips und einer Dokumentation über ausländische Olympiateilnehmer wird sie bis August öfter die Koffer packen müssen, um an “spektakulären Orten Tromsø und Umgebung zu erleben” (Robertsen).

Melanie zeigte sich von ihrer Nominierung als Botschafterin sehr überrascht: “Keine Ahnung wie man da auf mich gekommen ist.” Die guten Beziehungen des Norwegischen Schachverbandes zum Deutschen Schachbund und zu unserem Medienpartner “neues deutschland” werden neben ihrem Engagement gegen Rassismus dabei geholfen haben.

Sie sieht die neue Aufgabe als gute Möglichkeit das deutsche (Frauen-)Schach zu präsentieren. Dafür wünschen wir ihr viel Erfolg!

Siehe auch  www.melanie-ohme.net

Wir freuen uns, dass Melanie, die bei uns durch ihr sympatisches Auftreten überzeugt hat, diese Ehre zuteil geworden ist.

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