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Schach-Wochenende in Pappenheim 08.-10.07.2016

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Hier im Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum haben wir unser Wochenende verbracht. Von der Außenansicht des Hauses haben wir aber nur wenig gesehen, weil wir jede freie Minute mit Schach verbracht haben.

Vom 08.-10.07.2016 fuhr der ASC nach Pappenheim ins Evangelische Bildungs- und Tagungszentrum. Dort fand auch in diesem Jahr das Schach-Wochenende („Trainingslager“) statt.

Auf dem Programm standen u.a. das Lösen von Matt- und Kombinationsaufgaben, Partienanalysen, ein Turnier aller Teilnehmer, ein Tandemturnier, ein Regelkunde-Quiz. Daneben kamen aber auch die Geselligkeit und Gemeinschaft nicht zu kurz!

Nach der Ankunft am Freitagnachmittag und dem Abendessen ging das Programm gleich los: Wie bei allen Sportarten gibt es auch beim Schach etliche Regeln, die bei Mannschaftswettkämpfen gelten. Damit vor allem die Nachwuchsspieler diese kennen lernen (und die „alten Schachhasen“ ihr Wissen auffrischen können), hat Leonid ein Regelkunde-Quiz veranstaltet, bei dem es um genau solche Fragen ging.

Am Samstag legten etliche (jüngere) Teilnehmer die Prüfung zum Bauern- oder Turmdiplom ab. Während es beim Bauerndiplom noch um grundlegende Fragen des Schachs ging, waren die Aufgaben des Turmdiploms schon härter zu knacken. Die dritte und letzte Stufe – das Königsdiplom – hat in diesem Jahr niemand versucht. Zuvor hat Susanne die Teilnehmer auf die Aufgaben vorbereitet. Wie man Züge überhaupt aufschreibt, die sogenannte Notation, hat zuvor Amelie mit derselben Kleingruppe behandelt und dabei altes Wissen wieder aufgefrischt.

Sieben Leute (zwei nicht auf dem Foto) sitzen um eine Schachbrett herum, auf dem nur zwei Könige stehen. Was sich im ersten Moment ziemlich sinnlos anhört, ist in Wirklichkeit eine ziemlich schwierige Retroschachaufgabe.

Sieben Leute (zwei nicht auf dem Foto) sitzen um ein Schachbrett herum, auf dem nur zwei Könige stehen. Was sich im ersten Moment ziemlich sinnlos anhört, ist in Wirklichkeit eine ziemlich schwierige Retroschachaufgabe.

Von einem omnipräsenten Thema im Schach handelte Martinas Vortrag: Sie erklärte den Zuhörern die Tücken und manchmal auch Vorteile von Patt. Dieses Remis-Ergebnis ist nämlich (meistens) für den einen Spieler ein Grund zur Freude, für den anderen eher weniger. Wie man sich davor schützt oder wie man das Patt gezielt herbeiführt kann in einer Wettkampfpartie durchaus manchmal praktisch zu wissen sein.

Ebenfalls am Samstag zeigte Lukas am Demobrett, welche Merkmale eine gute Eröffnung ausmachen. Wenn man nämlich schon gut ins Spiel startet, tut man sich im Rest des Spiels deutlich leichter.

Abends erläuterte Hartmut in einem kurzen Vortrag – bei dem alle miteingebunden wurden – den Aufbau der Schachorganisation in Deutschland. Dazu gehört beispielsweise, welche Ligen es gibt und auch, in welcher davon der ASC eine Mannschaft hat.

Am Samstagabend fand das von vielen Teilnehmern gewünschte Tandemturnier statt. Insgesamt sieben Zweierteams traten gegeneinander an, bis am Ende mit nur einem Verlustpunkt Maximilian und Leonid als Sieger feststanden.

Wie eigentlich schon immer endete unser Trainingslager mit einem Schnellschachturnier aller Beteiligten.

2017 findet unser Trainingslager natürlich wieder statt.Zum ersten Mal werden wir in der Tagungsstätte in Sulzbürg sein.  Termin ist der 30. Juni bis 2. Juli.

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