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Kirchweihturnier 2016: Inga gewann den Pokal

Am 31. Juli 2016 (Kirchweihsonntag) veranstaltete der Allersberger Schach-Club 2000 e.V. sein 17. Kirchweihturnier. Und es endete mit einer faustdicken Überraschung. Am Start waren 22 Teilnehmer gewesen – darunter mehrere noch unerfahrene Jugendspieler vom ASC. Doch die sechs Spieler anderer mittelfränkischer Vereine setzten alles daran, sich einen der vorderen Plätze zu sichern. Am Ende gewann Paul Krasnikov, Bezirksligaspieler beim SK Zirndorf, mit 9,5 von 10 möglichen Punkten überlegen die sportliche Wertung.

2016 Kirchweihturnier 003-1

Die Gewinner des diesjährigen Kirchweihturniers zusammen mit ASC-Vorsitzenden Hartmut Täufer und Spielleiter Michael Kobras.

Kirchweihsieger wurde er trotzdem nicht. Denn durch den speziellen Allersberger Kirchweihmodus, bei dem stärkere Spieler in der Endwertung Punktabzüge hinnehmen müssen, während schwächere Spieler Bonuspunkte erhalten, fiel Krasnikov auf den zweiten Rang zurück. Kirchweihsieger wurde mit Inga Odermann eine junge Spielerin, die noch am Anfang ihrer Schachlaufbahn steht, ihr erstes Turnier überhaupt spielte und mit sieben Kirchweihpunkten den Siegerpokal in Empfang nehmen konnte.

Den zweiten Platz in der Kirchweihwertung belegte Krasnikov vor dem ASC-Jugendspieler Leonid Löw, sowie Hartmut Täufer, Manuel Kobras und Matthias Zengerle (alle ASC). Die sportliche Wertung ergab ein anderes Bild. Hinter Krasnikov folgten Gerald Rummel und Thomas Dietrich von der SG Anderssen Nürnberg, sowie die ASC-Spieler Lukas Mederer, Leonid Löw und Michael Kobras.

Bei der Eröffnung machte Bürgermeister Bernhard Böckeler deutlich, dass dieses Schachturnier mittlerweile zum festen Bestandteil des Kirchweihprogramms gehöre und seine Anziehungskraft auch über die Grenzen der Marktgemeinde hinaus beweisen habe, wie die Teilnahme der auswärtigen Spieler zeige.

Dieses Turnier ist einmalig in Deutschland! Es wird nämlich nicht derjenige automatisch Sieger, der die meisten Punkte am Brett erzielt hat. Vielmehr sorgt eine Bonus-/Malus-Regelung für Überraschungen. Damit nämlich auch schwächere Spieler oder Kinder und Jugendliche eine Chance auf den Turniersieg und den Gewinn des Kirchweih-Pokals haben, müssen stärkere Spieler (nach DWZ gestaffelt) einen Punktabzug hinnehmen, während schwächere Spieler Bonuspunkte erhalten. Auf diese Weise ist für Spannung und Überraschung gesorgt. Niemand kann vorhersehen, wer gewinnen wird.

Gespielt wurden zehn Runden Schnellschach mit einer Bedenkzeit von zehn Minuten je Spieler und Partie. Für alle Teilnehmer gab es Urkunden und Sachpreise. Zudem standen für alle Spieler/innen während des Turniers Kuchen, Kaffee oder andere Getränke kostenlos zur Verfügung.  Dass man bei den auswärtigen Teilnehmern gerne nach Allersberg kommt, zeigte die Bemerkung: „Das war ein schönes Turnier, im September kommen wir zum Schnellschachturnier wieder.“

 

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