Archiv

  • 2018 (24)
  • 2017 (54)
  • 2016 (63)
  • 2015 (59)
  • 2014 (58)
  • 2013 (61)
  • 2012 (40)
  • 2011 (4)
  • 2010 (3)
  • 2009 (5)
  • 2008 (2)
  • 2007 (4)
  • 2006 (5)
  • 2005 (2)
  • 2004 (14)
  • 2003 (21)
  • 2002 (15)
  • 2001 (2)

Vereinskonferenz in Allersberg – eine große Ehre!

Die Deutsche Schachjugend (DSJ) hatte zusammen mit der Bayerischen Schachjugend (BSJ) alle interessierten Schachvereine herzlich zu einer Vereinskonferenz am Samstag, 21. Juli 2018 von 10 bis 17 Uhr ins Vereinsheim des Allersberger Schach-Clubs 2000 eingeladen.  Für den ASC war dies eine große Ehre!

Gekommen waren dreißig Vereinsvertreter  aus allen vier Himmelsrichtungen: von Aschaffenburg bis Wolfratshausen und von Regensburg bis Bad Windsheim; weitere Teilnehmer kamen aus Thüringen und sogar Niedersachsen, um im Vereinsheim des Allersberger Schach-Clubs 2000 neue Impulse für die Jugendarbeit, Anregungen für die Praxis und Anstöße für ein bereicherndes Vereinsleben zu erhalten.

???????????????????????????????Geleitet wurde diese Konferenz von Stefan Scholz (Aschaffenburg), dem Vorsitzenden der Bayerischen Schachjugend, Malte Ibs aus Schleswig Holstein; gekommen war auch Walter Rädler (Vaterstetten), Vizepräsident des Deutschen Schachbundes. Christian Kuhnle, Vorsitzender des BLSV-Kreisverbandes und des Schachkreises Mittelfranken-Süd war erfreut, dass diese Vereinskonferenz in Allersberg stattfinden konnte. Wie wichtig Jugendarbeit sei, habe man im Schachkreis schmerzlich erfahren müssen; innerhalb weniger Jahre mussten zwei Schachvereine aufgeben, beide hatten keine Jugendarbeit betrieben.

Die Initiatoren dieser Vereinskonferenz hatten es sich zum Ziel gesetzt, die Arbeit in den Vereinen besser zu unterstützen. Eingangs betonte Malte Ibs, dass man sich stets auf die drei Säulen der Jugendarbeit beziehen müsse: Schachsport, Schulschach und allgemeine Jugendarbeit. Erfolgreich werde ein Verein dadurch, dass er „mehr als nur Schach“ anbiete zu einer sozialen Heimat der Mitglieder werde. Neben der schachlichen Förderung sei es auch Aufgabe der Jugendarbeit, den Kindern zu helfen, „starke Persönlichkeiten zu werden“.

Wichtige Aufgabenbereiche der Vereine, speziell im Jugendbereich seien die Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern, die Öffentlichkeitsarbeit, das Vereinstraining, das Ansprechen von Zielgruppen und die Gestaltung des Vereinslebens. Aus den Berichten der teilnehmenden Vereine ging hervor, welche Bandbreite die Schachvereine in Bayern hinsichtlich der Jugendarbeit abdecken. Einerseits gibt es Vereine, die regelmäßig sechzig Kinder und Jugendliche betreuen, andererseits aber seien manche Vereine froh, wenn sie auf zwei Jugendliche verweisen könnten.
Sie alle bekamen Anregungen für die Arbeit vor Ort, wenn auch nicht alles umgesetzt werden kann. Dies müsse der Verein entsprechend seiner Struktur und Möglichkeiten entscheiden. Aus den Dialogen und Berichten konnte man hilfreiche Anregungen gewinnen. Wichtig sei vor allem, dass man nicht nur über Jugendarbeit rede, sondern konkret auch was mache.
Und auf Allersberg bezogen, stellten die Vorsitzenden aus Bund und Land fest: Ihr habt in Allersberg mit eurem Vereinsheim besonders gute Voraussetzungen. Die Veranstaltung in Allersberg sei vorbildlich organisiert gewesen, ein hervorragendes Team habe alles im Griff gehabt. „Ich habe mich in Allersberg beim ASC 2000 sehr wohl gefühlt!“ schloss Malte Ibs, Vorsitzender der Deutschen Schachjugend die Vereinskonferenz

Siehe auch https:/www.deutsche-schachjugend.de/news/2018/vereinskonferenz-allersberg-wo-drueckt-der-schuh

und http://www.chess-international.de/archive/92481

Comments are closed.