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„Online wird Teil des regulären Programms“ – Ein Blick nach Allersberg vom Bodensee

Das Online-Training beim ASC wird bei den Perlen vom Bodensee als Beispiel genannt, wie Online-Schach Teil des regulären Vereinslebens werden kann.

Wenn man sich fragt, was die britische Zeitung The Guardian, der Bodensee und der Allersberger Schach-Club miteinander zu tun haben, antwortet man intuitiv: vermutlich nichts. Stimmt aber nicht: Weil sich der Guardian vor kurzem für das Thema „Cheating im Online-Schach“ interessierte und dabei bei einem Autor des deutschen Online-Schachmagazins Perlen vom Bodensee für ein Interview anfragte, wird das auch vom DSB ausgezeichnete Twitch-Training des ASC am Bodensee als positives Beispiel genannt, wie Online-Schach Teil des Vereinslebens wird.

Bei den Perlen vom Bodensee handelt es sich um ein Online-Schachmagazin, wo man Aktuelles aus der nationalen und internationalen Schachwelt findet. In den letzten Monaten drehten sich viele der Berichte über Online-Schach – von den Weltklasseturnieren der Magnus Carlsen Chess Tour bis hin zum Online-Schach in den deutschen Vereinen.

Nach dem letzten großen Cheating-Drama im Großmeisterbereich (es ging um viel Preisgeld) interessierte sich auch der Guardian für das Thema Cheating im Online-Schach und bat Perlen-Autor Conrad Schormann um ein Interview. Da es davon nicht viel in den entstandenen Bericht geschafft hat, veröffentlichte Schormann das Interview selbst: London calling: „Wir sehnen uns nach den Brettern und werden dahin zurückkehren“

Unter anderem geht es dabei – neben der Cheating-Debatte – auch um die Frage, wie die Corona-Pandemie den Schachsport nachhaltig verändern wird. Schormann schreibt dazu: „Clubs, die jetzt Online-Trainings anbieten oder in der Online-Liga spielen, werden damit nicht aufhören. Online wird zum Teil des regulären Programms“ und zeigt dazu einen Screenshot vom Allersberger Online-Training (es handelt sich um das Spezialtraining am Ostermontag), das es von einer Übergangslösung im März zu einer regulären Vereins-Veranstaltung geschafft hat. Der in Zukunft oft nötige Spagat zwischen Analog- und Online-Schach werde für kleinere Vereine allerdings nicht machbar sein – Online-Schach wird damit eher ein Thema der großen Vereine, die zu Lasten der Kleinvereine an Mitgliedern gewinnen könnten.

Wir freuen uns, am Bodensee als gutes Beispiel für Online-Schach zu dienen zu können, und sind gespannt, wie es in Zukunft mit dem Online-Schach weitergeht, weltweit, in Deutschland, und natürlich in Allersberg.

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