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Wie ein Pokal zum Würstchen wurde

Vor mehr als dreißig Jahren hatte Dieter Altmann aus Büchenbach, damals Kreisjugendleiter im Schachkreis Mittelfranken-Süd und jetzt Ehrenjugendleiter einen Wanderpokal gestiftet, der für erfolgreiche Jugendarbeit gedacht war.

Dieser Pokal war seit mehreren Jahren nicht mehr vergeben worden, doch heuer sollte der Allersberger Schach-Club 2000 damit ausgezeichnet werden, der nach Altmanns Worten seit Jahren eine erfolgreiche Jugendarbeit leistet und sich vorbildlich um die Kinder und Jugendlichen kümmere.

Die Übergabe sollte anlässlich eines „Schachtags“ für die jüngeren Allersberger Spieler unter 12 erfolgen. Sechzehn junge Schachspieler und -innen des ASC im Alter ab sechs Jahre brachten Leben ins Vereinshaus.

Als jedoch Dieter Altmann den Pokal überreichen wollte, musste er zugeben, dass dieser nicht mehr aufzutreiben war, irgendwo bei einem Verein in Versenkung geraten sei. Als Ausgleich dafür hatte Dieter Altmann Wienerle, Weißwürste und Brot mitgebracht. In einem großen Topf wurden die Würstchen warm gemacht. Und es stellte sich schnell heraus, dass den Kindern das Fehlen des Pokals keine Probleme bereitete; in Einzelfällen wurden auch vier Würstchen verzehrt, am Ende blieb nichts mehr übrig. Der „Ersatzpokal“ war restlos aufgegessen worden

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