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Jugend startet im November

Der Kreis Mittelfranken-Süd sucht seine Jugend-Meister! (Foto: Kreismeisterschaft 2019)

Die neue Jugend-Saison 2020/21 startet im November mit der Jugend-Kreisklasse A.

Vier Teams sind gemeldet: SC Treuchtlingen, DJK Wolframs.Eschenbach, SG Büchenbach/Roth III und SK Schwanstetten III.

Die Gruppe spielt eine Doppelrunde. Spieltage sind 7. November, 12. Dezember, 16. Januar 2021, 6. Februar, 27. Februar und 13. März.

Nur drei Mannschaften sind es in der Kreisklasse B: zwei Teams vom ASC und ein Team vom SK Schwanstetten. Auch diese Gruppe hat Vor- und Rückrunde. Die ASC-Teams haben die Mannschaftfsührer Silas Urban (ASC II) und Richard Kittler (ASC III).

Die Spiele beginnen am 28. November mit dem Vereinsduell ASC III – ASC II. Die weiteren Spieltage sind 23. Januar 21, 13. Februar, 6. März, 21. März und 24. April.

Nach mehreren Jahre Pause stellt der ASC wieder eine Mannschaft in der Jugend-Bezirksliga 2 Mittelfranken. Als Spieltage sind vorgesehen 21. November, 19. Dezember, 30. Januar 2021 und 17. April. Die Zusammensetzung der Gruppen steht derzeit noch nicht fest.

Festgelegt worden sind auch die Termine für die Jugend-Kreismeisterschaft (Einzel). Die Altersstufen U 8, U 10 und U 12 ermitteln ihre Meister am 14. November in Allersberg und die Altersklassen U 14, U16 und U 18 am 5. Dezember, voraussichtlich in Büchenbach.

„Online wird Teil des regulären Programms“ – Ein Blick nach Allersberg vom Bodensee

Das Online-Training beim ASC wird bei den Perlen vom Bodensee als Beispiel genannt, wie Online-Schach Teil des regulären Vereinslebens werden kann.

Wenn man sich fragt, was die britische Zeitung The Guardian, der Bodensee und der Allersberger Schach-Club miteinander zu tun haben, antwortet man intuitiv: vermutlich nichts. Stimmt aber nicht: Weil sich der Guardian vor kurzem für das Thema „Cheating im Online-Schach“ interessierte und dabei bei einem Autor des deutschen Online-Schachmagazins Perlen vom Bodensee für ein Interview anfragte, wird das auch vom DSB ausgezeichnete Twitch-Training des ASC am Bodensee als positives Beispiel genannt, wie Online-Schach Teil des Vereinslebens wird.

Bei den Perlen vom Bodensee handelt es sich um ein Online-Schachmagazin, wo man Aktuelles aus der nationalen und internationalen Schachwelt findet. In den letzten Monaten drehten sich viele der Berichte über Online-Schach – von den Weltklasseturnieren der Magnus Carlsen Chess Tour bis hin zum Online-Schach in den deutschen Vereinen.

Nach dem letzten großen Cheating-Drama im Großmeisterbereich (es ging um viel Preisgeld) interessierte sich auch der Guardian für das Thema Cheating im Online-Schach und bat Perlen-Autor Conrad Schormann um ein Interview. Da es davon nicht viel in den entstandenen Bericht geschafft hat, veröffentlichte Schormann das Interview selbst: London calling: „Wir sehnen uns nach den Brettern und werden dahin zurückkehren“

Unter anderem geht es dabei – neben der Cheating-Debatte – auch um die Frage, wie die Corona-Pandemie den Schachsport nachhaltig verändern wird. Schormann schreibt dazu: „Clubs, die jetzt Online-Trainings anbieten oder in der Online-Liga spielen, werden damit nicht aufhören. Online wird zum Teil des regulären Programms“ und zeigt dazu einen Screenshot vom Allersberger Online-Training (es handelt sich um das Spezialtraining am Ostermontag), das es von einer Übergangslösung im März zu einer regulären Vereins-Veranstaltung geschafft hat. Der in Zukunft oft nötige Spagat zwischen Analog- und Online-Schach werde für kleinere Vereine allerdings nicht machbar sein – Online-Schach wird damit eher ein Thema der großen Vereine, die zu Lasten der Kleinvereine an Mitgliedern gewinnen könnten.

Wir freuen uns, am Bodensee als gutes Beispiel für Online-Schach zu dienen zu können, und sind gespannt, wie es in Zukunft mit dem Online-Schach weitergeht, weltweit, in Deutschland, und natürlich in Allersberg.

Du bist am Zug!

Beispiellose Saison – Start am 8. November

Das letzte Spiel einer Allersberger Mannschaft fand Anfang März statt. Bald soll es wieder weitergehen.

Auch im Schachkreis Mittelfranken-Süd schlägt Corona zu. Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 8. Oktober berichteten mehrere Vereinsvertreter, dass ihnen derzeit nicht alle Spieler zur Verfügung stünden, um eine „normale“ Saison zu spielen. Die Spieler würden teils aus Altersgründen sich der Risikogruppe zugehörig fühlen, teils generell besorgt sein und nicht zum Einsatz bereit. So könne man nicht sicherstellen, dass Spieler in ausreichender Zahl für die Mannschaften zur Verfügung seien. Zum Teil wurden für die neue Saison bisherige Mannschaften nicht mehr gemeldet, was eine Verringerung in den Kreisklassen bedeutet.

Einigkeit herrscht bei den Vereinen, dass man den Mannschaftsbetrieb nicht länger unterbrechen und eine neue Spielsaison gestartet werden solle. Nach langer und engagiert geführter Diskussion kam man zu folgender Kompromisslösung:

  1. Die Saison 2020/21 lässt keine normale Mannschaftsmeisterschaft zu. Konkret bedeutet dies, dass es – beschränkt auf diese Saison – keinen Zwangsabstieg geben wird.
  2. Die Turnierordnung wird für die Brettzahl ausgesetzt. Für die neue Saison bedeutet dies: Die Kreisklasse I spielt an 6 Brettern, Kreisklasse II mit fünf und Kreisklasse III mit vier Brettern.
  3. In der K I treten an: SC Heideck-Hilpoltstein II, SC Treuchtlingen, Allersberger SC I, TSV Weißenburg, SG Büchenbach-Roth III, SG Ellingen-Pleinfeld I, SK Schwanstetten II; Rundenbeginn am 15.11.20.
  4. K II spielt mit vier Teams eine Doppelrunde: SG Büchenbach-Roth IV, DJK Wolframs-Eschenbach, SV Haundorf, SG Büchenbach-Roth IV; Rundenbeginn am 8.11.20.
  5. In der K III gibt es ebenfalls eine Doppelrunde mit vier Teams: Allersberg II, Allersberg III, Büchenbach VI und Ellingen II; Spielbeginn noch unklar.
  6. Für alle Spiele gilt, dass ein Hygienekonzept eingehalten werden muss; dieses wird noch erstellt und den Vereinen rechtzeitig mitgeteilt.

Zusammenfassend hat es Kreisvorsitzender Christian Kuhnle so formuliert: Es steht uns eine beispiellose Saison bevor.

Mannschaftsspiele: So geht es weiter in Bezirk und Land (Update #6)

Die Struktur der Mannschaftsmeisterschaften von der Bundesliga bis zu den Kreisklassen des Schachkreises Mittelfranken-Süd (Anklicken zum Vergrößern).

Update 13.10.: Weitere Infos Bezirk, Termin erste Runde Bayern bekannt. Update 9.10.: Meldetermine im Bezirk festgelegt. Update 6.10.: Saisonstart Bezirksligen auf unbestimmte Zeit verschoben.

Auf allen Ebenen des deutschen Schachs geht die Planung der neuen Schachsaison weiter (wir berichteten am 11. August).

Im Bild links sind alle Mannschaften des Kreises Mittelfranken Süd und ihre Ligazugehörigkeit in der Saison 2019/20 dargestellt.

Bezirksliga 1 und 2: Im Bezirk Mittelfranken wurden nun im September die beiden verbleibenden Runden der letzten Saison ausgetragen: Von insgesamt 30 Wettkämpfen fanden allerdings nur 18 statt (mit im Schnitt einem kampflosen Brett), die übrigen zwölf wurden kampflos abgesagt. Bis 3.11. sollen nun die Vereine melden, ob sie in der kommenden Saison spielen wollen, ob sie 6er- oder 8er-Mannschaften bevorzugen und ob sie im November oder Dezember beginnen wollen.

Regionalliga/Landesliga/Oberliga: Noch extremer ist die Situation in den Ligen des Bayerischen Schachbunds: Auch hier wurden noch die verbleibenden zwei Runden „ausgespielt“ – ausgefallen würde es auch hier besser treffen, denn die Hälfte der Wettkämpfe fand nicht statt. Ursprünglich sollte die neue Saison regulär am November ausgetragen werden, diese Entscheidung revidierte der BSB-Spielleiter vor kurzem wieder.

Nach Angaben des Unterfränkischen Schachverbands wird es eine freiwillige Saison 2020/21 geben, bei der man zwar aufsteigen, aber nicht absteigen kann. Wer nicht teilnehmen möchte, muss nicht zwangsabsteigen. Die Mannschaftsstärke soll für ein Jahr auf sechs Spieler reduziert werden. Die erste Runde soll am 29.11. stattfinden. Offizielle Infos vom BSB gibt es noch nicht.

2./1. Bundesliga: Continue reading Mannschaftsspiele: So geht es weiter in Bezirk und Land (Update #6)

2. Preis für die beste Online-Schach-Veranstaltung geht nach Allersberg!

Ab März gab es in manchen Vereinen gar kein Vereinsleben mehr. Viele Vereine suchten aber auch nach teils sehr kreativen Lösungen, damit umzugehen und entwickelten verschiedene Online-Angebote. Genau diese kreativen und hochwertigen Angebote unterstützte der Deutsche Schachbund schon früh, indem er auf seiner Homepage einen Online-Schach-Terminkalender bereitstellte. Parallel dazu gab es den Wettbewerb Schach dem Virus, der das Ziel hatte, die besten Online-Angebote zu küren.

Seit März gibt es unser Online-Training auf Twitch – nun auch mit Auszeichnung!

Auch in Allersberg gab es früh neue Ansätze, mit der ungewohnten Situation umzugehen: Am Freitag, den 20. März (nur fünf Tage nach der Einstellung des regulären Trainingsbetriebs) ging zum ersten Mal ein ASC-Livestream online. In den nächsten Monaten fand viermal wöchentlich ein Online-Training statt – nicht nur für ASC-Mitglieder, sondern auch für alle, die uns zufällig über Twitch entdeckt haben. Insgesamt sind so bereits fast 100 Stunden an Videomaterial entstanden, größtenteils Training, aber auch Liveübertragungen verschiedener Turniere. Über 4.000 Mal wurde der ASC-Stream bereits aufgerufen.

Mit unserem Trainingskonzept bewarben wir uns im Mai für „Schach dem Virus“. Nun wurden die Sieger gekürt: Der Deutsche Schachbund verleiht dem Allersberger Schach-Club den zweiten Platz und schreibt dazu auf seiner Homepage: „Der Allersberger Schach-Club 2000 konnte mit seinem öffentlichen Training auf der Streaming-Plattform Twitch punkten. Hier gefiel uns besonders der Ansatz, die Veranstaltungen für alle einfach zugänglich zu machen.“ Die Auszeichnung ist zusätzlich mit einem Geldpreis in Höhe von 400€ für die Vereinskasse verbunden.

Der erste Platz des Wettbewerbs (600€) ging an den TSV Marienhof (Berlin) für die abwechslungsreiche Gestaltung eines digitalen Vereinsabends (inklusive Training, Blitzturnier und Bulletturnier). Den dritten Platz (300€) belegt der Satranç Club 2000, der ein Freundschaftsturnier mit einer türkischen Schachschule organisierte. Auf den Plätzen 4 bis 10 (je 100€) folgen Bayerische Schachjugend, Schachfüchse Kempen, SC Höchstadt, SC Stetten, SK Bad Homburg, TSV Neunkirchen a.Br., VSG Offenbach. Zum Artikel beim DSB: Wettbewerb „Schach dem Virus“: Gewinner stehen fest

Auch wenn das reguläre Vereinsleben langsam wieder anläuft: Unser Online-Training geht zweimal wöchentlich weiter! Aktuell findet das Anfänger-Training immer am Montagnachmittag um 16 Uhr statt, das Fortgeschrittenen-Training sonntags am 10 Uhr.

Ein Dankeschön gebührt unseren beiden Trainern Leonid und Lukas, die nicht nur die Idee für diese Aktion hatten, sondern auch diese virtuellen Angebote organisierten und durchführten.

Olga Birkholz ist Bayerische Meisterin 2020

Rang Teilnehmer DWZ Verein Pkt
1. Birkholz,Olga 1980 TSV Bindlach A. 7.5
2. Medunova,Vera 2069 SK Rothenburg 7.0
3. Hofmann,Karina 1709 SK Weiden 5.0
4. Albayrak,Aylin 1726 SC NT Nürnberg 5.0
5. Krejci,Vera Marie 1456 SK Rothenburg 3.5
6. Racky,Selina 1535 SG Vogtareuth-Pr. 3.5
7. Albayrak,Melissa 1140 SC NT Nürnberg 2.5
8. Stegmaier,Erika 1362 SK Neuperlach 1.5
9. Homfeldt,Maren 1061 SC NT Nürnberg 0.5

Olga Birkholz, die als Gast zu unserem Vereinsjubiläum kommen wollte, wurde im August 2020 in Rosenheim bei der Bayerischen Meisterschaft der Damen Erste und trägt nun den Titel „Bayerische Meisterin“! In acht Spielen gab sie nur einen halben Punkt ab. Wir gratulieren herzlich.

Wir hoffen, dass wir unser Jubiläumsfest bald ausrichten können. Olga hat zugesagt, zu kommen. Wir freuen uns darauf.

26 Teilnehmer bei der Bayerischen Schachakademie

Die erste Bayerische Schachakademie fand im Bad Kissinger Heiligenhof (Unterfranken) statt.

Am vergangenen Wochenende (4.-6. September) fand zum ersten Mal die Bayerische Schachakademie statt, ein Aus- und Weiterbildungswochenende des Bayerischen Schachbundes und der Bayerischen Schachjugend. So trafen sich 26 Schachtrainer und -funktionäre im unterfränkischen Bad Kissingen zu einer der ersten Nach-Corona-Veranstaltungen. Aus Allersberg war Leonid Löw dabei.

Aus den angebotenen Vorträgen konnte sich jeder ein individuelles Programm zusammenstellen, je nach eigenen Interessen. Das Angebot war breit gefächert: WIM Jana Schneider referierte über Schachpsychologie, bei Johannes Pfadenhauer lernte man etwas über Mitgliedergewinnung über das Schulschach und über Anfänger-Endspieltraining.

Ingo Thorn, Vizepräsident des BSB, vermittelte das „1×1 des Vereinsrechts“, GM Léon Mons lieferte eine mathematische Betrachtung von Schachproblemen und FM Aleksandar Vuckovic benannte in seinem Vortrag zum Vereinsmanagement den Allersberger Schach-Club als Vorbild in Sachen Vereinsheim. Dieses habe ihn sehr beeindruckt, als er 2015 wegen eines Jugend-Landesliga-Wettkampfes in Allersberg war. Das vollständige Programm ist bei der BSJ zu finden.

Insgesamt zeigten sich die Teilnehmer sehr zufrieden mit dem Format „Schachakademie“, den Vorträgen und der Unterbringung im „Heiligenhof“. Die nächste Bayerische Schachakademie soll im kommenden Jahr stattfinden. Bereits in vier Wochen findet in Berlin die DSJ-Akademie statt, die der bayerischen Variante Modell stand. In Berlin wird Leonid ebenfalls dabei sein, aber nicht nur als Teilnehmer, sondern auch als Referent zum Thema Online-Schach.

 

Urkunden für die Online-Sieger

Wenn das ASC-Vereinsheim ein Schachbrett wäre: Die Teilnehmer an der Versammlung saßen über den gesamten Spielsaal verteilt und hielten Abstand.

Als im Frühjahr alle Präsenz-Vereinsveranstaltungen abgesagt wurden, verlegte der ASC seinen Trainings- und Spielbetrieb ins Internet. Zu zweien der dort ausgetragenen Schachturniere wurden im Rahmen der Mitgliederversammlung am 25. Juli 2020 eine Siegerehrung durchgeführt. Alle Teilnehmer des ASC wurden mit einer Urkunde geehrt.

Am 5. April trafen sich sieben ASC-Mitglieder zur Online-Schnellschach-Meisterschaft im Arena-System. Mit deutlichem Abstand nach Punkten konnte Lukas Mederer das Turnier gewinnen, dahinter kamen punktgleich Michael und Manuel Kobras. Die weiteren Platzierungen: 4. Leonid Löw, 5. Tobias Zengerle, 6. Felix Weingärtner, 7. Silas Urban.

Das Jubiläumsturnier am 17. Mai (anstelle der verschobenen Jubiläumsfeier „20 Jahre ASC“) lud zu 13 Runden Blitzschach im Schweizer System ein. Der Einladung kamen insgesamt 18 Teilnehmer aus verschiedensten Vereinen nach. Am Ende gewann Daniel Platz von SSC Annaburg das Turnier, gefolgt von Lukas Mederer (ASC) und Lukas Rupprecht (SC Heideck). Die weiteren Platzierungen der Allersberger Spieler: 5. Michael Kobras, 7. Tobias Zengerle, 10. Manuel Kobras, 15. Felix Weingärtner, 18. Michael Moosburger. Wir berichteten bereits im Mai über das Turnier.

Das Online-Kirchweihturnier fand erst kurz nach der Mitgliederversammlung statt und wird noch separat geehrt.

Große Ehrung für den ASC 2000: Qualitätssiegel „Top-Schachverein“

Bereits 2006 wurde uns das Qualitätssiegel für hervorragende Leistungen im Kinder- und Jugendschach verliehen. (Anklicken zum Vergrößern)

Große Freude beim Allersberger Schach-Club 2000. Zum zweiten Mal – nach 2006 – wird dem Allersberger Verein die höchste Auszeichnung verliehen, die im deutschen Schach für Kinder- und Jugendarbeit möglich ist: Der ASC erhält das „Qualitätssiegel Top-Schachverein“. Neben dem SK Neumarkt ist der ASC damit der einzige bayerische Verein, der dieses Siegel aktuell innehat.

Die entsprechende Nachricht der Deutschen Schachjugend erreichte den ASC-Vorsitzenden Hartmut Täufer Mitte August aus Berlin. Wörtlich heißt es in dieser E-Mail: „Wir haben uns in der Jury länger beraten und uns letztendlich dazu entschlossen, euch das Qualitätssiegel TOP Verein Kinder- und Jugendschach zu verleihen. Besonders überzeugt hat uns eure Kreativität und das vielfältige schachliche und überschachliche Angebot.“

Kriterien für die Auszeichnung waren u.a. die „kinder- und jugendgemäßen Räumlichkeiten und Spielzeiten. Der ASC konnte punkten mit seinem hellen und freundliche gestalteten Vereinsheim sowie dem Jugendschach an einem Nachmittag.

Wichtig ist auch, dass bei dem Allersberger Verein die Kinder und Jugendlichen sehr stark in die Vereinsarbeit eingebunden sind. So gehören dem erweiterten Vorstand laut Satzung alle jugendlichen Mannschaftsführer als Mitglied an.

Ein wichtiger Schwerpunkt, der von der Jury bei der Deutschen Schachjugend besonders gewürdigt wurde, sind die umfangreichen Angebote im ASC für die Nachwuchsspieler. Dazu zählen u.a. das regelmäßige dreitägige Trainingslager, der jährliche Schachtag, die Weihnachtsfeier mit den Angehörigen, die Teilnahme am Kirchweihzug, das jugendgerechte Kirchweihturnier. Wichtig ist auch, dass die jungen Spieler frühzeitig in den allgemeinen Spielbetrieb eingebunden werden und auch bedeutsam für die Kreisklassenteams des Vereins sind.

Im gesellschaftspolitischen Bereich zeichnet sich der Allersberger Schach-Club dadurch aus, dass er sich klar abgrenzt gegen Ausgrenzung und Abseitsstellen von Menschen, gegen Rassismus und diskriminierende Äußerungen und sich der Aktion der Deutschen Sportjugend zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und der Vernichtungslager anschloss.

In den nächsten Wochen wird für den ASC eine eigene Plakette „Top-Schachverein“ geprägt, die dem Verein in einer besonderen Veranstaltung verliehen werden soll. Ein Termin dafür steht noch nicht fest. Auf jeden Fall, so der ASC-Vorsitzende, wird dies ein Festtag mit einer gebührenden Feier sein.

Auch der Hilpolsteiner Kurier berichtete über die Ehrung. Zum Weiterlesen: Der ASC ist TOP-Schachverein! (2006) und der zugehörige Zeitungsartikel.