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Urkunden für die Online-Sieger

Wenn das ASC-Vereinsheim ein Schachbrett wäre: Die Teilnehmer an der Versammlung saßen über den gesamten Spielsaal verteilt und hielten Abstand.

Als im Frühjahr alle Präsenz-Vereinsveranstaltungen abgesagt wurden, verlegte der ASC seinen Trainings- und Spielbetrieb ins Internet. Zu zweien der dort ausgetragenen Schachturniere wurden im Rahmen der Mitgliederversammlung am 25. Juli 2020 eine Siegerehrung durchgeführt. Alle Teilnehmer des ASC wurden mit einer Urkunde geehrt.

Am 5. April trafen sich sieben ASC-Mitglieder zur Online-Schnellschach-Meisterschaft im Arena-System. Mit deutlichem Abstand nach Punkten konnte Lukas Mederer das Turnier gewinnen, dahinter kamen punktgleich Michael und Manuel Kobras. Die weiteren Platzierungen: 4. Leonid Löw, 5. Tobias Zengerle, 6. Felix Weingärtner, 7. Silas Urban.

Das Jubiläumsturnier am 17. Mai (anstelle der verschobenen Jubiläumsfeier „20 Jahre ASC“) lud zu 13 Runden Blitzschach im Schweizer System ein. Der Einladung kamen insgesamt 18 Teilnehmer aus verschiedensten Vereinen nach. Am Ende gewann Daniel Platz von SSC Annaburg das Turnier, gefolgt von Lukas Mederer (ASC) und Lukas Rupprecht (SC Heideck). Die weiteren Platzierungen der Allersberger Spieler: 5. Michael Kobras, 7. Tobias Zengerle, 10. Manuel Kobras, 15. Felix Weingärtner, 18. Michael Moosburger. Wir berichteten bereits im Mai über das Turnier.

Das Online-Kirchweihturnier fand erst kurz nach der Mitgliederversammlung statt und wird noch separat geehrt.

Große Ehrung für den ASC 2000: Qualitätssiegel „Top-Schachverein“

Bereits 2006 wurde uns das Qualitätssiegel für hervorragende Leistungen im Kinder- und Jugendschach verliehen. (Anklicken zum Vergrößern)

Große Freude beim Allersberger Schach-Club 2000. Zum zweiten Mal – nach 2006 – wird dem Allersberger Verein die höchste Auszeichnung verliehen, die im deutschen Schach für Kinder- und Jugendarbeit möglich ist: Der ASC erhält das „Qualitätssiegel Top-Schachverein“. Neben dem SK Neumarkt ist der ASC damit der einzige bayerische Verein, der dieses Siegel aktuell innehat.

Die entsprechende Nachricht der Deutschen Schachjugend erreichte den ASC-Vorsitzenden Hartmut Täufer Mitte August aus Berlin. Wörtlich heißt es in dieser E-Mail: „Wir haben uns in der Jury länger beraten und uns letztendlich dazu entschlossen, euch das Qualitätssiegel TOP Verein Kinder- und Jugendschach zu verleihen. Besonders überzeugt hat uns eure Kreativität und das vielfältige schachliche und überschachliche Angebot.“

Kriterien für die Auszeichnung waren u.a. die „kinder- und jugendgemäßen Räumlichkeiten und Spielzeiten. Der ASC konnte punkten mit seinem hellen und freundliche gestalteten Vereinsheim sowie dem Jugendschach an einem Nachmittag.

Wichtig ist auch, dass bei dem Allersberger Verein die Kinder und Jugendlichen sehr stark in die Vereinsarbeit eingebunden sind. So gehören dem erweiterten Vorstand laut Satzung alle jugendlichen Mannschaftsführer als Mitglied an.

Ein wichtiger Schwerpunkt, der von der Jury bei der Deutschen Schachjugend besonders gewürdigt wurde, sind die umfangreichen Angebote im ASC für die Nachwuchsspieler. Dazu zählen u.a. das regelmäßige dreitägige Trainingslager, der jährliche Schachtag, die Weihnachtsfeier mit den Angehörigen, die Teilnahme am Kirchweihzug, das jugendgerechte Kirchweihturnier. Wichtig ist auch, dass die jungen Spieler frühzeitig in den allgemeinen Spielbetrieb eingebunden werden und auch bedeutsam für die Kreisklassenteams des Vereins sind.

Im gesellschaftspolitischen Bereich zeichnet sich der Allersberger Schach-Club dadurch aus, dass er sich klar abgrenzt gegen Ausgrenzung und Abseitsstellen von Menschen, gegen Rassismus und diskriminierende Äußerungen und sich der Aktion der Deutschen Sportjugend zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und der Vernichtungslager anschloss.

In den nächsten Wochen wird für den ASC eine eigene Plakette „Top-Schachverein“ geprägt, die dem Verein in einer besonderen Veranstaltung verliehen werden soll. Ein Termin dafür steht noch nicht fest. Auf jeden Fall, so der ASC-Vorsitzende, wird dies ein Festtag mit einer gebührenden Feier sein.

Auch der Hilpolsteiner Kurier berichtete über die Ehrung. Zum Weiterlesen: Der ASC ist TOP-Schachverein! (2006) und der zugehörige Zeitungsartikel.

Kreisklassen: Ein kurzer Saison-Rückblick

Im März wurde die Saison im Schachkreis Mittelfranken-Süd wegen Corona sehr kurzfristig unterbrochen und später – ohne Nachholen der übrigen Spiele – für beendet erklärt. Wir möchten daher die Sommerpause nutzen, und die vergangene Saison abschließend zusammenfassen.

In der Kreisklasse I traten wir mit dem Team Allersberg 1 an. In fünf Spielen konnte das Team drei Siege verbuchen gegen die Teams aus Weißenburg, Schwanstetten und Ellingen/Pleinfeld. Das Spiel gegen Büchenbach 3 ging verloren, gegen Büchenbach 2 mussten wir den Wettkampf absagen. Die letzte Runde hätte das Team aus Treuchtlingen nach Allersberg geführt. Bereits vor der letzten Runde war jedoch Treuchtlingen die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Insgesamt liegt eine zufriedenstellende Saison hinter Allersberg 1.

Kreisklasse I
Pl Mannschaft MP BP
1 Treuchtlingen* 15 28,5
2 Büchenbach/Roth II 13 34
3 Allersberg I* 9 20
4 Weißenburg I* 7 21,5
5 Büchenbach/Roth III* 6 15
6 Schwanstetten II* 1 14
7 Ellingen/Pleinfeld I* 1 11
Kreisklasse II
Pl Mannschaft MP BP
1 Weißenburg II* 13 20,5
2 Wolframs-Eschenbach I* 10 17
3 Büchenbach/Roth IV 7 15,5
4 Heideck/HIP III* 7 14,5
5 Büchenbach/Roth V* 5 14
6 Ellingen/Pleinfeld II* 4 13,5
7 Haundorf* 4 13
Kreisklasse III
Pl Mannschaft MP BP
1 Allersberg II 18 24
2 Büchenbach/Roth VI 10 14
3 Allersberg III 5 15
4 Wolframs-Eschenbach II 1 7

* Ein Spiel konnte nicht mehr ausgetragen werden.

Die Kreisklasse III war als einzige der Ligen im Schachkreis Mitte März bereits beendet. Wir traten in diesem Jahr wieder mit den beiden Mannschaften Allersberg 2 und Allersberg 3 an. Die zweite Mannschaft wurde ihrer Favoritenrolle voll gerecht und gewann überzeugend jedes Spiel. Zwei Mannschaftsspieler holten sogar 100% der möglichen Punkte. Allersberg 3 spielte auch eine gute Saison und verlor oft knapp. Dadurch hat das Team kurioserweise mehr Brettpunkte als Büchenbach 6 (nämlich 15 vs 14 BP), obwohl diese doppelt so viele Mannschaftspunkte erreicht haben.

In der Kreisklasse II war der ASC in diesem Jahr nicht vertreten. Ähnlich wie in der K I fiel auch hier die letzte Runde ins Wasser. Meister der Liga wurde das Team Weißenburg II, gefolgt von der DJK Wolframs-Eschenbach I, die rechnerisch auch noch auf den ersten Platz hätte kommen können.

Ehrung: Langjährige Treue zum Schachsport

Die Geehrten Hartmut Täufer, Marco Bogner und Bastian Gerner mit 2. Vorsitzenden Michael Moosburger.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 25. Juli 2020 ehrte der Allersberger Schach-Club einige Mitglieder für ihre Treue zum Schachsport. Hierbei werden auch Mitgliedsjahre in der Schachabteilung des TSV vor dem Jahr 2000 gezählt.

Seit 25 Jahren ist Bastian Gerner  Teil des Schachsports in Allersberg. Der ASC-Vorsitzende Hartmut Täufer kommt sogar schon auf 35 Jahre Treue zum Schachsport in Allersberg und zusätzlich 35 Jahre Mitgliedschaft in einer Allersberger Schachmannschaft. Auf 15 Jahre Mannschaftszugehörigkeit kommt Marco Bogner, der seit einigen Jahren Mannschaftsführer der dritten Mannschaft ist.

Der Allersberger Schach-Club bedankt sich bei allen Mitgliedern und aktiven Mannschaftsspielern!

Jugendmannschaften: Ein kurzer Saison-Rückblick

Kreisklasse Jugend A
Pl Mannschaft MP BP
1 Jgd. Büchenbach/Roth II 13 17,5
2 Jgd. Allersberg I 11 15
3 Jgd. Schwanstetten III* 5 9,5
4 Jgd. Büchenbach/Roth III* 4 6
Kreisklasse Jugend B
Pl Mannschaft MP BP
1 Jgd. Treuchtlingen** 8 9,5
2 Jgd. Schwanstetten IV** 6 9,5
3 Jgd. Allersberg III** 4 6,5
4 Jgd. Allersberg II** 4 6,5
* Ein Spiel wurde wegen Corona nicht ausgetragen.
** Zwei Spiele wurden wegen Corona nicht ausgetragen.

In der Jugend-Kreisklasse A trat in diesem Jahr die Mannschaft Allersberg 1 an. Nach einer deutlichen Niederlage gegen den SK Schwanstetten zeigten die Allersberger Spieler aber, dass ihr Ziel die Tabellenspitze ist, und gewannen in Runde 2 und 3 gegen beide Büchenbacher Teams. In den Rückrunden folgten dann noch Unentschieden gegen Büchenbach 2 und Schwanstetten sowie ein Sieg gegen Büchenbach 3, sodass es letztlich für einen hervorragenden zweiten Platz gereicht hat. Die Meisterschaft (und damit das Aufstiegrecht in die Bezirksliga 2) holte sich die Mannschaft Büchenbach 2, die nur gegen Allersberg Federn lassen musste. Herzlichen Glückwunsch! Die Partie Schwanstetten – Büchenbach 3 sollte verlegt werden und fiel schließlich Corona zum Opfer.

Die Jugend-Kreisklasse B ist wesentlich unvollständiger: Von sechs Runden konnten die letzten beiden nicht mehr ausgetragen werden. Beide Allersberger Teams kommen letztlich punktgleich auf den dritten Platz. Wie die Saison ausgegangen wäre, lässt sich nur schlecht sagen. In der „Schluss“-Tabelle belegt Treuchtlingen den ersten Platz. Wie sich die Mannschaften in der kommenden Saison auf die beiden Kreisklassen aufteilen, lässt sich aktuell noch nicht sagen.

In den Jugend-Bezirksligen begann die „Sommer“-Pause bereits Anfang Februar, hier konnten also alle Spiele wie geplant ausgetragen werden. Einen kurzen Bericht findest du hier: Derweil in der Bezirksliga.

Mannschaftsspiele: So geht es (voraussichtlich) weiter

Die Struktur der Mannschaftsmeisterschaften von der Bundesliga bis zu den Kreisklassen des Schachkreises Mittelfranken-Süd (Anklicken zum Vergrößern).

Nachdem inzwischen die meisten Vereine wieder ihren Spielbetrieb aufgenommen haben, gibt es nun auch auf allen Ebenen konkrete Planungen, wie es mit der abgebrochenen Saison 2019/20 weitergehen soll:

Kreisklasse 1, 2 und 3: Als im März die Saison unterbrochen wurde, waren bereits fast alle Spiele ausgetragen und ein vorzeitiger Abbruch stand bereits im Raum. Da der Aufstieg in die Bezirksliga und viele Platzierungen bereits feststehen, wurde entschieden, dass die Saison abgebrochen wird und die aktuellen Platzierungen den Endstand darstellen.

Der Start der Saison 2020/21 wird sich voraussichtlich verzögern (frühestens Ende Oktober), da die Termine des Kreises von den Bezirksterminen abhängen. Mitte September soll ein Terminplan erstellt werden können. Weitere Details können dem Protokoll der Kreisversammlung am 10. Juli entnommen werden.

Im Bild links sind alle Mannschaften des Kreises Mittelfranken Süd und ihre Ligazugehörigkeit in der Saison 2019/20 dargestellt.

Bezirksliga 1 und 2: In den beiden Bezirksligen sind noch je 2 Runden zu spielen, diese sollen am 13. September und 27. September nachgeholt werden. Die neue Saison beginnt dann Anfang November.

Regionalliga/Landesliga/Oberliga: Auch hier sollen die beiden verbleibenden Runden im Herbst noch ausgetragen werden. Die Saison 2020/21 startet dann Mitte November.

2./1. Bundesliga: Da hier noch ziemlich viele Runden fehlen, wird die laufende Saison bis 2021 verlängert und dadurch auf zwei Jahre gestreckt. Um dennoch einen Deutschen Mannschaftsmeister 2020 ermitteln zu können, findet im September ein zentrales Turnier mit acht Bundesligavereinen statt. Die übrigen Vereine verzichteten auf die Teilnahme, beispielsweise weil Spieler aus dem Ausland nicht einreisen dürfen. Die laufende Saison zählt dadurch bereits zur Meisterschaft 2021.

2. Jugendopen eröffnet die „Nach-Corona-Zeit“

Das 2. Allersberger Jugend-Open am Samstag, 18. Juli 2020, lud Kinder und Jugendliche der Altersgruppen U 14, U 12 und U 10 ein, vorausgesetzt sie haben keine DWZ bzw. höchstens DWZ unter 1200. An dem Turnier nahmen neben den ASC-Spielern auch Spieler des SC Heideck teil. Gespielt wurden sieben Runden im Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 15min je Spieler und Partie.

Die Ergebnisse nach Altersklassen:
U10: 1. David Sudek (Heideck), 2. Simon Mederer (ASC)
U12: 1. Lieven Sudek (Heideck) + Elias Pfaller (ASC), 3. Richard Kittler (ASC)
U14: 1. Felix Weingärtner (ASC), 2. Alex Schöll (ASC), 3. Fabian Belzl (ASC)

Dieses Jugend-Open sollte bereits im Mai stattfinden, was jedoch unter „Corona-Bedingungen“ nicht möglich war. Jetzt ist der ASC 2000 einer der ersten Vereine in Bayern, der wieder zu einem Turnier im (fast) üblichen Rahmen einladen konnte. Die Teilnehmerzahl lag zwar deutlich unter der des Vorjahres, wo auch Spieler aller Nachbarvereine des ASC (Schwanstetten, Büchenbach, Heideck, Postbauer-Heng) teilnahmen. Nicht alle Vereine haben zu diesem Zeitpunkt ihr Jugendtraining nach der Corona-Pause wieder aufgenommen.

Zum Weiterlesen: Bericht im Hilpoltsteiner Kurier

Aus Hongkong zum ASC

In den vergangenen Wochen hatte der Allersberger Schach-Club 2000 regelmäßig zu Trainingseinheiten im Internet eingeladen. Dies fand nicht nur bei den Mitgliedern, sowie Schachspielern anderer Vereine großen Anklang, sondern wurde auch in mehr als 9000 Kilometern Entfernung interessiert zur Kenntnis genommen.

Aus Hongkong erreichte den Schach-Club die E-Mail von Florian S., der beruflich seit einigen Jahren in Hongkong wohnt und – meist spät am Abend wegen des Zeitunterschieds – die Lektionen „Anfängerschach“ des Allersberger Vereins verfolgt hatte. Dies hatte ihn derart begeistert, dass er um die Aufnahme als Mitglied im ASC 2000 bat. Er spiele Schach erst seit einigen Monaten, sei noch Anfänger und würde gerne beim ASC „ein sportliches Zuhause“ haben. Die Schachszene in Hongkong kenne er nicht. Ihn habe der Allersberger Verein sehr beeindruckt, der im Übrigen ein wunderbares Motto habe: „Bei uns spielen nette Leute Schach“ und meinte mit einem Augenzwinkern „Ich wäre gerne ein netter Schachspieler mehr.“ Bei seinem ersten Schachturnier, dem Allersberger Kirchweihturnier, kam er auf den vierten Platz der Kirchweihwertung, ein prima Anfangserfolg.

Sportlich hat der 43-jährige Florian S., dessen Heimat in Baden-Württemberg liegt, durchaus Verbindung in den Landkreis. Sein Hobby sei der Triathlon, „wo ich sehr aktiv bin“. Er kennt Roth, wo er beim Challenge schon gestartet war und finishen konnte. Gerne hätte er für 2021 wieder gemeldet, doch waren die Startplätze zu schnell ausgebucht. Nun ist er Mitglied beim Allersberger Schach-Club 2000 und das ist bestimmt eine gute Wahl, meint ASC-Vorsitzender Hartmut Täufer.

Jahreshauptversammlung 2020

Die beiden ASC-Vorsitzenden leiteten die Versammlung.

Auf ein ungewöhnliches Jahr konnte der ASC an der Mitgliederversammlung am 25. Juli zurückblicken. Die letzten Monate stellten uns – genauso wie andere Schachvereine – vor große Herausforderungen. Während es mancherorts seit März quasi kein Vereinsleben mehr gegeben hat, setzte sich der 1. Vorsitzende Hartmut Täufer an verschiedenen Stellen für die Wiederaufnahme des Schachsports ein, mit Erfolg, wie sich zeigte: Mitte Juni konnte der ASC als erster Schachverein in Bayern den regulären Übungsbetrieb wieder aufnehmen.

Doch auch von März bis Juni gab es beim ASC ein Schachtraining: Spielleiter Michael Kobras dankt hierbei in seinem Bericht vor allem Lukas Mederer und Leonid Löw, die gemeinsam ein Online-Training auf Twitch angeboten haben, das immer noch zahlreiche Teilnehmer begeistert. Die Feier zum 20-jährigen Vereinsjubiläum und das Simultanturnier mit Olga Birkholz konnten nicht wie geplant im Mai stattfinden. Wir hoffen, die Veranstaltungen im Herbst nachholen zu können.

Die Mitgliederentwicklung des ASC ist weiterhin stabil, dem Verein gehören etwa 90 Mitglieder an. Etwa 60% davon sind unter 27 Jahre alt, ein Drittel ist weiblich. Beide Werte sind außergewöhnlich hoch verglichen mit anderen Vereinen. Zu einem unentbehrlichen Mittelpunkt des Vereinslebens hat sich in den letzten Jahren das Vereinsheim entwickelt. Es ermöglichte es dem ASC viele verschiedene Veranstaltungen auszurichten, beispielsweise 2016 die Landkreismeisterschaft, 2017 die Kreismeisterschaft, 2018 die Vereinskonferenz der Deutschen und Bayerischen Schachjugend und 2019 eines Trainerlizenz-Verlängerungslehrgangs. Seit etlichen Jahren gibt es auch Veranstaltungen, die nichts mit Schach zu tun haben, nämlich die Brezen-Brotzeit, den Weinabend und das Schach-Wurst-Essen.

Im vergangenen Jahr wurden das Kirchweihturnier, das Schnellschachturnier,  die Vereinsmeisterschaft und zuletzt auch eine Online-Schnellschachmeisterschaft sowie das Online-Jubiläumsturnier ausgetragen. Auch das Kirchweihturnier wird in diesem Jahr digital gespielt. Auch im Jugendbereich war einiges geboten: Beim Jugend-Open vor einer Woche nahmen 12 junge Spieler teil, auch das KJR-Turnier im Herbst war gut besucht. Das Schulhausturnier an der Grundschule Allersberg fand bereits im Herbst statt, die anderen beiden fielen Corona zum Opfer.

Zum Ende seines Berichts hielt Hartmut Täufer fest: Das „Unternehmen ASC“ ist weiterhin eine Erfolgsgeschichte und alle Vereinsmitglieder sind gefordert, dass dies auch in Zukunft so bleibt. Beim ASC galt und gilt: „Schach macht Spaß und bei uns spielen nette Leute Schach!“

Allersberger Kirchweihturnier 2020

Auf ein solches Kuchenbuffet mussten wir 2020 leider verzichten – Spaß hatten die Teilnehmer dennoch.

Leonid Löw führte auf Twitch live durch die Partien.

In der Geschichte unseres Vereins ist vieles passiert – aber das Kirchweihturnier ist eine absolute Konstante. Seit dem Gründungsjahr 2000 fand das Turnier jährlich am Kirchweihsonntag statt, in diesem Jahr also bereits zum 21. Mal!

Die Attraktivität des Turnieres liegt im besonderen Turniermodus: Gespielt werden zehn Runden Schnellschach im normalen Schweizer System, allerdings gewinnt nicht derjenige Spieler mit den meisten erzielten Punkten das Turnier und den Kirchweihpokal.. Vielmehr gleicht eine Bonus-/Malusregelung die Spielstärkenunterschiede zu Spielbeginn aus.

Eine große Änderung gab es 2020 dennoch: Das Turnier wurde erstmals online ausgetragen. Dies ermöglichte es auch vielen interessierten Spielern teilzunehmen, die nicht aus der Nähe von Allersberg kamen. Insgesamt 20 Teilnehmer aus zehn verschiedenen Vereinen über ganz Deutschland verteilt nahmen am Turnier teil. Nach etwa 3,5 Stunden standen dann die Sieger fest:

Auf dem ersten Platz landete mit deutlichem Abstand Franziska Schaller, die 7 Punkte erspielte und durch die Bonuswertung noch zwei weitere dazubekam. Sie war bereits im vergangenen Jahr zu Gast in Allersberg und konnte ihr 2019er Ergebnis damit deutlich verbessern. Auf dem zweiten Platz folgt mit 7,5 Kirchweihpunkten (5,5+2) Jonah Cwiklik vom Nachbarverein SC Postbauer-Heng. Im vergangenen Jahr wurde er Dritter. Die (virtuelle) Bronze-Medallie geht an Matthias Heiligtag von der DJK Aufwärts Aachen mit 7 Punkten (8,0-1).

Hinter den Treppchenplätzen folgen Florian Schneider (ebenfalls 7 Punkte), Julian Cwiklik und Jan Wittmann (je 6,5 Punkte) sowie Joshua Pos, Julian Lachmann und Atiksh Nagaseshadri (je 6 Punkte). Unter allen Teilnehmern wurden zudem Sachpreise verlost: Jonas Röß und Gino Gillmeister dürfen sich je über eine Stofftasche mit ASC-Aufdruck freuen, Daniel Platz gewann einen ASC-Fanschal.

Das Turnier wurde über die gesamte Länge in einem Livestream auf Twitch begleitet: Trainer Leonid Löw führte die Zuschauer durch ausgewählte Partien und versuchte, Einblicke in mögliche Gedanken der Spieler zu geben. Nach dem Turnier wurde dort auch live die Verlosung durchgeführt und die Sieger bekannt gegeben. Der Stream ist hier abrufbar: Allersberger Kirchweihturnier.

Wir bedanken uns bei allen Turnier-Teilnehmern und würden uns freuen, euch – je nach Nähe zu Allersberg – auch im nächsten Jahr wieder beim Kirchweihturnier begrüßen zu dürfen, dann vermutlich wieder im Vereinsheim und mit Kuchenbuffet!

Weitere Berichte zum Turnier: Bericht beim SSC Annaburg / Bericht im Hilpoltsteiner Kurier

Die ausführliche Schlusstabelle: Continue reading Allersberger Kirchweihturnier 2020