Seit 15 Jahren werden die Allersberger Vereine eingeladen, sich am Allersberger Jugendfest zu beteiligen, sich zu präsentieren und zu zeigen, welche Angebote die örtlichen Vereine und Gruppen für Jugendliche und Kinder in ihrem Programm haben.
Die Beteiligung der Vereine hatte in den letzten Jahren etwas nachgelassen, so dass man sich ein neues Konzept überlegte und neue Interessen ansprechen wollte. „ASS“ war das Motto – Allersberg sucht (seine) Stars“.
Das, was am vergangenen Samstag sich nun als Jugendfest präsentierte, konnte weder dem Anspruch gerecht werden, ein Jugendfest zu sein, noch wurde man auch nur ansatzweise fündig bei der Suche nach „Allersberger Stars“.
Mehrere Vereine waren Anlaufstation für Verpflegung unterschiedlichster Art und diese Vereine machten es gut. Gerade mal eine Handvoll von Gruppen hatte Angebote, die zum Mitmachen anregten. Auch der Allersberger Schach-Club 2000 war – wie in all den Jahren davor – dabei und lud ein zum Schnupperschach. Einzig die Vereins-Ralley mit Fragen über die Vereine brachte die Kids in Bewegung. An den Vereinsständen war wenig los. Kein Wunder, der Besuch und das Interesse der Kinder und Jugendlichen an diesem Fest blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück.
Die Lücke wurde lautstark von Musikgruppen gefüllt, die sämtliche von auswärts kamen und deren Bestreben hörbar war: Wer kann es am lautesten, wem gelingt es am besten, jedes Gespräch, jede Unterhaltung der Besucher zu verhindern?
Fazit: Bei diesem Allersberger Jugendfest war „Viel Lärm um (fast) nix!



