|
|
Zwei ASC-Mannschaften hatten am 19./20.10.24 Heimrecht in der Mannschaftsmeisterschaft. In der Jugendklasse A des Schachkreises spielte unser II. Jugendteam gegen die DJK Wolframs-Eschenbach. Die beiden Teams trennten sich leistungsgerecht 2:2.
In der Kreisklasse I kam es zum Nachbarschaftsduell ASC I – SC Heideck/Hilpoltstein III. Nach rund vier Stunden konnte unser Spieler Brett 6 gewinnen, so dass das Ergebnis 4:2 für den ASC lautet. Mit diesem Sieg übernahm der ASC die aktuelle Tabellenführung. Weiter spielten Büchenbach – Weißenburg 4:2 und Ellingen – Haundorf 4:2. Das Spiel Treuchtlingen Schwanstetten wurde um eine Woche verlegt.
Di Reihenfolge in der Tabelle lautet: 1. Allersberger SC (6 Brettpunkte, 8,5 Mannschaftspunkte) 2. TSV Weißenburg (3/7); 3. TSG Ellingen/FC Pleinfeld (3/6,5); 4. SG Büchenbach/Roth III (3/5,5); 5. SK Schwanstetten III (3/3,5); 6. SC Heideck/Hilpoltstein (1/5,0); 7. SC Treuchtlingen (1/3); 8. SV Haundorf (0/3).
Zwei Runden wurden bisher in der Kreisklasse II gespielt. Für das Team ASC II gab es Licht und Schatten.
In der ersten Runde war die DJK Wolframs-Eschenbach Gast in Allersberg. ASC II behielt mit 3:2 knapp die Oberhand. Nicht so gut lief es in Runde zwei bei der SG Büchenbach/Roth IV, welche klar mit 4:1 siegte.
Nach zwei Runden lautet die Tabelle: 1. Wolframs-Eschenbach 3 MP/5,5 BP; 2 Büchenbach IV 3/4; 3. ASC II 3/4; 4. Büchenbach V 0/0. Die dritte Runde ist für den 17. November angesetzt. Gegner von ASC II wird Büchenbach V sein.

Bis zum 2.November läuft die Spendenaktion bei NETTO noch.
Konkret wird dem ASC gut geschrieben:
1.wenn Kunden Leergut abgeben und den Knopf Spende drücken
und 2., wenn der Kunde an der Kasse sagt „aufrunden bitte“, dann werden dem ASC Kleinbeträge (im Cent-Bereich) gut geschrieben.
Die Aktion endet am 2. November
Mit einem unerwartet hohen Sieg gegen die SG Büchenbach/Roth III konnte unsere erste Mannschaft in die neue Saison starten. Dabei ging keine Partie verloren, denn die drei Siege und drei Remis-Partien ergaben am Ende ein 4,5:1,5.
In den beiden anderen Spielen gab es die Resultate SC Heideck/Hilpoltstein III – SC Treuchtlingen I 3:3; SK Schwanstetten II – SG Ellingen/Pleinfeld 3,5:2,5 und SV Haundorf – TSV Weißenburg 1:5. Weißenburg ist damit der erste Tabellenführer der Saison.
Eine Woche vorher trat unsere II. Mannschaft in der Kreisklasse II gegen die DJK Wolframs-Eschenbach an und gewann mit 3:3.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Schachkreises Mittelfranken-Süd wird ein Damenteam am Spielbetrieb und der Mannschaftsmeisterschaft teilnehmen.
Für diese dicke Überraschung sorgt der Allersberger Schach-Club 2000, der ein Team als eine reine Damenmannschaft antreten lassen wird.
Als dies am vergangenen Wochenende bekannt wurde, war auch die amtierende bayrische Frauenmeisterin Olga Birkholz in Allersberg. Sie kommentierte, dass dies eine sehr gute Entscheidung und Nachricht sei. Schach sei doch keine Männersportart, sondern Sport für alle.
Dass die anderen Vereine fast völlig reine Männerwirtschaft betreiben, zeigt sich in den Aufstellungen. Für die sechs Gegner der Allersberger Damen haben die Vereine (einschließlich Ersatzspieler) zusammen zwar 59 Männer, aber nur eine Frau gemeldet.
Das Damenteam des ASC will keinesfalls Kanonenfutter sein, sondern hat als Ziel einen Platz in der oberen Tabellenhälfte. In der Stammbesetzung des Teams spielen Kaylee Gruber, Martina Drießlein, Susanne Schumacher und Johanna Amann. Ferner stehen als Ergänzung zur Verfügung Fatima Aliyeva, Carina Mosandl, Elea Decker und Maren Decker.
Ihr erstes Spiel hatten die Damen bereits am 22. September in der Kreisklasse III. Gegner war Allersberg III. Ergebnis – ein gerechtes 2:2. Die weiteren Paarungen in dieser Kreisklasse III: SG Büchenbach/Roth VI – SG Büchenbach/Roth VII 2:2 sowie SC Treuchtlingen II – SC Heideck/Hilpoltstein IV 3:1.
In der nächsten Runde am 27. Oktober spielen Heideck – Allersberg III, Büchenbach VII – Allersberg IV und Büchenbach VI – Büchenbach VIII

Durch unsere Aktion „Schach ab 60!“ kam Udo Morscheid 2015 zum Allersberger Schach-Club 2000. Er war lange Zeit von unseren Montags-Schachabenden nicht wegzudenken.
Der Weg von Greding nach Allersberg war ihm nicht zu weit. Dabei war für ihn der sportliche Ehrgeiz nicht die primäre Motivation. Vielmehr ging es ihm um die Freude am Spiel, um die spielerischen Möglichkeiten des Schachspiels.
Wichtig war ihm, dem gebürtigen Saarländer, auch die Geselligkeit, die Kameradschaft und die menschliche Atmosphäre, die er beim ASC gefunden hatte.
Wie uns heute mitgeteilt wurde, ist Udo am 10. September überraschend im Alter von 81 Jahren gestorben. Wir sind traurig und fühlen mit seiner Ehefrau Waltraud.
Kaum zu glauben, aber wahr: Unser Vereinsheim ist bereits seit zehn Jahren unser Domizil:
Am 6. September 2014 wurde es – voll besetzt – in einer Feierstunde offiziell seiner Bestimmung übergeben. Seitdem ist unser Vereinsheim nicht nur unser Zentrum, sondern auch Schauplatz zahlreicher Veranstaltungen
wie Lehrgänge oder Tagungen, Turnieren und Kreismeisterschaften.

Die „Geburtstagsfeier“ startet am Samstag, den 14. September mit einem Schnellschach-Turnier. Am Sonntag, den 15. September ist eine kleine gemütliche, gesellige Feierstunde. Wir werden etwas Rückblick halten und wir freuen uns auch, dass es uns gelungen ist, eine der bedeutendsten Persönlichkeiten im deutschen Schach als unseren Ehrengast zu gewinnen.
Olga Birkholz
war nicht nur viele Jahre als Ausbilderin tätig, sie war u.a. Vizepräsidentin des Deutschen Schachbundes.
Und sportlich: Teilnehmerin an zahlreichen nationalen und internationalen Turnieren, Bundesliaspielerin. Ihr größter Erfolg war jedoch, dass es ihr vor wenigen Jahren gelang, den Titel der Vize-Europameisterin zu erringen. Und Ende August 2024 konnte sie die Bayerische Meisterschaft der Frauen (wie schon 2020) gewinnen.

Menschenverachtende Gedanken und Vorhaben, die im politischen Bereich zunehmen, stoßen auf den entschiedenen Widerstand beim Allersberger Schach-Club 2000. Bei der Jahreshauptversammlung machte der ASC-Vorsitzende Hartmut Täufer deutlich: „Wer so denkt oder handeln will, wer ausgrenzen will, hat bei uns nichts zu suchen.“
Täufer bezog sich auf die Denkansätze der Remigration, also der Ausweisung oder Abschiebung von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft und Lebensweise. Unsere Mitglieder und deren Familien haben Wurzeln in drei Kontinenten, gehören unterschiedlichen Religionen an, kommen aus verschiedenen Kulturen. „Sie alle gehören zu uns, sie alle sind „WIR“ ließ der ASC-Vorsitzende keinen Zweifel.
Bei uns wird niemand ausgegrenzt, sondern mit Respekt integriert.
Erfreulich sei, dass am Jahresende 2023 der ASC genau 100 Mitglieder zählte. Das Vereinsheim – einzig in Bayern – habe sich zu einem unentbehrlichen Mittelpunkt entwickelt. Es werde nicht nur vom ASC genutzt, sondern auch als beliebte Tagungsstätte. Es sei nun seit zehn Jahren Mittelpunkt des Vereinslebens, was im September gebührend gefeiert werde.
Bei der anstehenden Neuwahl wurden die beiden Vorsitzenden Hartmut Täufer und Michael Moosburger als 1. und 2. Vorsitzende bestätigt. Weiter gehören dem Vorstand an Ursula Behrens, Silas Urban, Matthias Zengerle, Lukas Mederer, Ramona Gockeln, Susanne Schumacher und Martin Rupp. Dazu kommen noch die Mannschaftsführer der insgesamt acht Teams, die der Verein auf Kreis- und Bezirksebene gemeldet hat.
Mehrere Mitglieder konnten für langjährige Zugehörigkeit zum ASC und seinen Mannschaften geehrt werden: Dabei brachte es Michael Moosburger auf 30 Jahre, Tobias Zengerle 20, je 15 Christian und Julia Schumacher; Leon Stopper kam in der Jugend – trotz Corona – auf 25 Mannschaftsspiele.
Als nächste Veranstaltungen stehen beim ASC an das traditionelle Schnellschachturnier zum Saisonauftakt (14. September) und die Geburtstagsfeier 10 Jahre Vereinsheim am 15. September.

Seit nunmehr 25 Jahren hat das Kirchweihturnier des Allersberger Schach-Clubs 2000 seinen festen Platz im Kirchweihgeschehen. Heuer konnte ein kleines Jubiläum gefeiert werden, hatte der Schach-Club doch zum fünfundzwanzigsten Mal in Folge zu seinem Turnier eingeladen.
Dieses Turnier wird auch von Mitgliedern anderer Vereine geschätzt, denn die Regularien sind sehr ungewöhnlich. Grund ist die Bonus-/Malus-Wertung. Das bedeutet, dass bessere Spieler Punktabzug hinnehmen müssen, während schwächere Punkte zusätzlich erhalten. Dies hat zur Folge, dass auch noch nicht so routinierte und vor allem jüngere Spieler eine Chance haben, sich Kirchweihsieger nennen zu dürfen.
In diesem Jahr nahmen Spieler aus drei Vereinen, sowie vereinslose Spieler teil.
Nach zehn Runden Schnellschach konnte sich Tobias Zengerle (ASC 2000) mit 8,0 Punkten den Siegerpokal sichern, gefolgt von Alexander Ruderer (SC Heideck) und Richard Kittler (ASC 2000) mit jeweils sieben Punkten. Vorjahressieger Fabian Decker musste sich mit ebenfalls 7 Punkten und dem vierten Platz zufrieden geben. Die Turnierleitung hatte Lukas Mederer, der Spielleiter beim ASC 2000.
Wie beim ASC bei solchen Anlässen üblich, konnten sich die Teilnehmer am reichhaltigen Kuchenbuffet „vergnügen“. Ein Dankeschön allen, die einen Kuchen gebacken bzw. mitgebracht hatten.
| Spieler | Kirchweihpunkte | Turnierpunkte | Buchholz |
| Zengerle Tobias | 8 | 9 | 60,0 |
| Ruderer Alexander | 7 | 9 | 60,0 |
| Kittler Richard | 7 | 5,5 | 56,5 |
| Decker Fabian | 7 | 5,5 | 40,0 |
| Krasnikov Efraim | 7 | 5 | 65,5 |
| Krasnikov Nathanael | 7 | 5 | 55,0 |
| Gottschalk Tim | 7 | 5 | 43,0 |
| Bogner Patrick | 7 | 5 | 40,5 |
| Mederer Simon | 6,5 | 4,5 | 51,5 |
| Gottschalk Ole | 6,5 | 4,5 | 48,5 |
| Gockeln Arian | 6,5 | 4,5 | 44,5 |
| Mederer Lukas | 6 | 9 | 58,5 |
| Täufer Hartmut | 6 | 6 | 61,5 |
| Moosburger Michael | 6 | 6 | 60,0 |
| Tanase Carlos | 5,5 | 3,5 | 38,5 |
| Mosandl Carina | 5,5 | 3,5 | 38,0 |
| Decker Maren | 5,5 | 3,5 | 37,0 |
| Stopper Leon | 5 | 5,5 | 57,0 |
| Bogner Marco | 5 | 5, | 62,5 |
| Decker Elea | 5 | 3,5 | 37,0 |
| Brandl Fiona | 4,5 | 2,5 | 42,5 |
Jugendarbeit ist in einem Sportverein die wichtigste Aufgabe. Nur dadurch könne ein Verein seinen gesellschaftlichen Auftrag erfüllen und die Zukunft des Vereins sichern. Im Schachsport engagierte sich seit 1985 Hartmut Täufer als Jugendleiter in Allersberg.
 Matthias Zengerle löst Hartmut Täufer als Jugendleiter ab; dieser hatte die Aufgabe 39 Jahre lang übernommen.
Wie er bei der Jahreshauptversammlung des Allersberger Schach-Clubs vorrechnete, hat er seit 1985 etwa 1600 Übungsnachmittage abgehalten, was ein Zeitaufwand von ungefähr 5000 Stunden ist. Von den etwa 5000 ausgegebenen Urkunden hat Täufer mindestens 4000 auch selbst geschrieben, da er Wert darauf legte, dass bei einem Turnier auch die Letzten gewürdigt werden, dafür dass sie sich der Herausforderung gestellt hatten.
In all diesen Jahren konnte er etwa 400 Kindern und Jugendlichen die Schachregeln vermitteln und sie mit dem „königlichen Spiel“ vertraut machen. Die Hälfte dieser Nachwuchsspieler war sogar in Mannschaften des Schachclubs eingesetzt gewesen.
Alle aktuellen Kreisklassenspieler des ASC 2000 – so der Mannschaftsführer Michael Kobras – hätten bei Hartmut Täufer das Schachspielen gelernt.
Vor allem bei den Jugendmannschaften waren die Allersberger außerordentlich erfolgreich. Der Verein, dessen erste Mannschaft in der achten Liga spielt, konnte es im Jugendbereich erreichen, dass siebenmal ein Allersberger Team sensationell bis in die Endrunde um die deutsche Meisterschaft vordringen konnte. Dazu kommen noch ungezählte Erfolge auf mittelfränkischer oder bayerischer Ebene.
Während viele Vereine über mangelnden Nachwuchs klagen, macht beim Allersberger Schach-Club der Anteil der Kinder und Jugendlichen über die Hälfte der Mitglieder aus.
Rückblickend beschrieb Täufer die fast vier Jahrzehnte dauernde Arbeit mit der Jugend als eine sehr intensive und oft auch anstrengende Zeit. Er habe zu keiner Zeit diese Aktivität bereut. Vielmehr sei er dankbar, dass er vielen Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Beschäftigung und unbeschwerte Zeit schenken konnte.
Es sei jedoch an der Zeit, dass er – mittlerweile 78 Jahre jung – diese Aufgabe abgebe und an die jüngere Generation weiterreiche. Er empfahl der Jahreshauptversammlung, das Amt des Jugendleiters an Matthias Zengerle zu übertragen, der in den letzten Jahren bereits die laufende Jugendarbeit begleitet habe und guten Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen habe.
„Matthias wird dieses wichtige Amt mit seinen spannenden Aufgaben zum Wohle des Vereins und vor allem der jungen Mitglieder gut bewältigen“, zeigte sich der scheidende Jugendleiter optimistisch.
|
|