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„Der etwas andere Schachverein“ – er hat ein eigenes Vereinsheim

IMG_7612Als „der etwas andere Schachverein“ beschrieb Udo Güldner den ASC vor vielen Jahren. Der Verein hatte keine feste Bleibe, spielte in irgendwelchen Schuppen und funktionierte trotzdem weiter. Jetzt hat der Schach-Club ein eigenes Vereinsheim als Immobilie – einmalig in Bayern. Eben der etwas andere Schachverein …IMG_7550

Am Samstag, den 6. September 2014 wurde das ASC-Vereinsheim in einer Feierstunde offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die Festlichkeiten wurden um 15 Uhr von der zweiten Vorsitzenden Marianne Schneider eröffnet. Nach der Begrüßung der mehr als 70 Gäste im bis auf den letzten Platz besetzten ASC-Vereinsheim – einige Besucher fanden keinen Platz mehr und verfolgten das Geschehen von draußen – begann der Allersberger Bürgermeister Bernhard Böckeler mit seiner Ansprache.

Er gratulierte dem Verein dazu, dass der „Wanderzirkus“ der letzten 14 Jahre nun einer schönen dauerhaften Bleibe gewichen ist. Besonders dankte er dem ersten Vorsitzenden Hartmut Täufer für sein unermüdliches Engagement und nannte den Erfolg vor allem seinen Verdienst.

Schachkreisvorsitzender Christian Kuhnle berichtete, man habe die wechselnden Vereinsdomizile des ASC stets mit Interesse verfolgt und freue sich, dass das ewige Umziehen in einem so schönen Vereinsheim ende. Dass dies überhaupt erst möglich war, zeige, wieviel Mut und Entschlossenheit in diesem Verein stecke. Hinter dem Projekt stehe ein „gut strukturierter Verein“ mit „Entschlossenheit und Manpower“.

Die Kreisvorsitzende des Bayerischen Landessportverband (BLSV) Sonja Möller bedauerte die Haltung des BLSV, der dieses Projekt durch seine Richtlinien nicht fördern konnte. Vor allem aber betonte sie, wie sehr sich Hartmut Täufer für das Vereinsheim engagiert habe, und bezeichnete ihn dabei als den „unermüdlichen Strippenzieher“.

Dieser berichtete daraufhin ausführlich von der Geschichte des Vereins seit dessen Gründung vor 14 Jahren. Hier kann diese nachgelesen werden. Die Eröffnungsfeier sei ihm zufolge „ein Freudentag […], eine positive Zäsur für den Verein“. Auch wenn uns viele dies nicht zugetraut haben: „Es war eine Chance. Mit Mut und Optimismus haben wir es geschafft!“ Sein Dank galt vor allem auch der Eigentümerin des Anwesens, die das Gebäude „geteilt“ hatte, so dass der ASC den früheren Ladenbereich mit einer Grundfläche von rund 90 Quadratmetern kaufen konnte. Er dankte sämtlichen Unterstützern aus dem Verein und von außerhalb und rief dazu auf: „Wir laden Sie ein, begleiten Sie uns auf dem Weg in die Zukunft!“

Pfarrerin Martina Strauß und Pfarrer Peter Tontarra segneten anschließend das Vereinsheim und verwiesen dabei u.a. auf das antike Griechenland, wo es auch schon Sportstätten und Arenen gab. Der Sport sei also seit der biblischen Zeit und bis heute für die Menschen wichtig, der ASC trägt dazu mit seinem eigenen Vereinsheim bei, das auch ein Ort der Begegnung sei.

Zum Abschluss sangen die Aktiven des ASC das Lied vom Gärchla, der Tag für Tag beim ASC Schach spielt und kaum mehr zu Hause ist: „Wou is denn das Gärchla, Gärchla is fei net dahamm, der is heit beim ASC, Schach spieln find er wunderschee.“ Anschließend eröffnete Marianne das reichhaltige Kuchen-Buffet. Darunter waren u.a. eine Schachbrett-Torte und ASC-Amerikaner in den Vereinsfarben grün/weiß.

Von nun an beginnt für den ASC eine neue Zeit: eine schöne Zeit, ohne Ortswechsel und ohne Ungewissheit.
Danke an alle Unterstützer!

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