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Schafkopf statt Schach

2015 April 15 083Schafkopf Kopie

2015 April 15 087

Das erste vom ASC 2000 ausgerichtete Schafkopfturnier war ein voller Erfolg. Am 11 April war das Vereinsheim  bis auf den letzten Platz besetzt; an zehn Tischen wurde mehr als vier Stunden lang gespielt. Sieger wurde Karlheinz Muskat, hinter dem sich Eduard Riehl und Manfred Meier platzierten. Britta Lang gewann den  Trostpreis.

Schlussrunde in der Bezirksliga – ASC auf Platz 3

In Allersberg und Pottenstein wurden die beiden letzten Runde  Jugend-Bezirksliga I ausgetragen.

Ergebnisse von Runde 9:
Bechhofen – Großenseebach 1:3
Schwanstetten – Noris-Tarrasch 1:3
SC Erlangen 48/88 2 – SV Lauf   0,5:3,5
SC Erlangen 48/88 3 – SC Pottenstein 1:3

Ergebnisse von Runde 10:
Noris-Tarrasch – Bechhofen 3:1
Großenseebach – Schwanstetten 2:2
Postbauer-Heng – Allersberg 2:2
SC Pottenstein – SC Erlangen 48/88 2  4:0
SV Lauf – SC Erlangen 48/88 3  3:1

Meister der 1. Bezirksliga ist der SC Postbauer-Heng, gefolgt von SC Noris-Tarrasch Nürnberg und dem Allersberger SC 2000.

Wir gratulieren unserem Team zu diesem hervorragenden dritten Platz.

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Ehrlich sein – warum fällt es so schwer?

Im Laufe dieser Spielsaison haben wir in allen drei Kreisklassen mehrfach erlebt, dass es bei einigen der Spieler an Sportlichkeit, Fairness und Ehrlichkeit beim Spiel, sowie Kenntnis der Schachregeln fehlt.

Fall 1: Unser Spieler wird während des Spiels angeraunzt, er solle doch endlich aufgeben, er habe ja ohnehin keine Chance!

Das ist schlichtweg respektlos. Verstoß gegen FIDE-Regel Art 11/1,1 und 1.5

Fall 2: Der Gegenspieler wandelt um, stellt einen Turm verkehrt auf das Brett, erklärt „Dame“ und beschimpft den Gegenspieler, der darauf besteht, dass ein Turm ein Turm ist.

Ein Turm bleibt ein Turm. Die Entscheidungen der Schiedsrichterkommission sind eindeutig und lassen keine Ausnahmen zu!

Fall 3: Ein Spieler notiert die ersten rund 20 Züge, mag dann nicht mehr schreiben und erklärt, er habe seine Brille vergessen. Zweifache Aufforderung des Schiedsrichters wurde stets mit Nein beantwortet!

Verstoß gegen FIDE-Regel Artikel 8: Aufzeichnung der Partie

Fall 3a: Der Mannschaftsführer dieses Spielers greift ein, bewegt seinen Spieler zur Aufgabe seiner starren Haltung.

Kein Spieler, auch nicht der Mannschaftsführer darf sich in die Auseinandersetzung zwischen Schiedsrichter und Spieler einmischen. Konsequent hätte der Spieler mit Partierverlust bestraft werden und der Mannschaftsführer mit einer Verwarnung bedacht werden müssen.

Fall 4: Der Spieler schiebt ständig sein Partieformular unters Brett, s0dass nicht sichtbar ist, was er geschrieben hat.

Verstoß gegen Artikel 8.2

Fall 5: Der Spieler fasst eine Figur von oben mit drei Fingern an, lässt sie wieder los und zieht mit einer anderen, weil er sonst einen Nachteil gehabt hätte, leugnet aber ab, dass er die erste Figur berührt habe.

Völlig klar: Berührt ist geführt!

Fall 6: Ein Mitspieler, der sich die Beine vertritt, greift in  eine Partie ein, indem er seinem Mannschaftskollegen zeigt, wie er besser ziehen soll, was dieser auch macht.

Klarer Verstoß, der keine weitere Erklärung bedarf. Konsequente Strafe wäre gewesen a) Partieverlust für den Spieler, der fremden Ratschlag offensichtlich angenommen hat und b) Verweis des Rat gebenden Spieler (Zuschauers) aus dem Spielareal, was in diesem Fall faktisch den Ausschluss aus dem Mannschaftskampf zur Folge gehabt hätte.

Fall 7: Der Spieler behauptet, er habe den Springer, der verdeckt von der Dame hinter dieser stand, versehentlich berührt, wollte aber die Dame führen.

Klarer Verstoß: berührt – geführt ! Die Ausrede „versehentlich“ ist auch nicht nachvollziehbar, denn die größere Figur hatte die kleinere verdeckt. Zudem: auch wer die Figur berührt hat obwohl er eine andere hatte berühren wollen, muss die zuerst berührte Figur ziehen.

Fall 8: Der Spieler zieht nicht mit der zuerst berührten Figur und  beruft sich darauf, dass er den beabsichtigten Zug vorher auf sein Partieformular geschrieben habe. Dies sei der Beweis für sein „Versehen“.

Doppelter Verstoß: auch beim irrtümlichen Anfassen der Figur gilt berührt – geführt. Das Aufschreiben eines Zuges muss laut FIDE-Regel immer nach dem Ziehen erfolgen.

Fall 9: Ein Spieler bietet Remis. Ein Zuschauer schaltet sich ein und ermahnt, er solle/müsse vorher den Mannschaftsführer um Erlaubnis fragen. Auf dessen Rat hin zieht er sein Remis-Angebot zurück.

Mehrfacher Verstoß! a) ein angebotenes Remis-Angebot kann nicht zurückgenommen werden; b) der Spieler darf nicht auf Ratschläge Dritter hören; c) er muss seinen Mannschaftsführer nicht fragen, sondern hat das Recht dazu – bevor er ein Remis-Angebot macht;  und d) der Zuschauer darf sich nicht einmischen und müsste sofort den Spielraum verlassen.

Fall 10: Ein Spieler verlässt den Spielsaal, obwohl er am Zug ist.

Verstoß gegen Artikel 11.2 FIDE-Regel

Fall 11: Der Spieler schreibt einen Zug auf, überdenkt diesen, streicht z.T. wieder, schreibt einen neuen Zug auf und zieht erst dann. Sein Kommentar: Das habe er schon immer so gemacht und er sehe gar nicht ein, dass er dies ändern solle.

Art. 8 FIDE-Regel: Es ist verboten, Züge im Voraus aufzuschreiben

Fall 12: Der Mannschaftsführer beendet nach dem 40. Zug seine Partienotation mit der Bemerkung, jetzt brauche er nicht mehr zu schreiben.

Dieser Mannschaftsführer kennt die Turnierordnung und die FIDE-Regeln nicht und ist als Mannschaftsführer untragbar.

Fall 13: Ein gegnerischer Spieler vergisst, die Uhr zu drücken, und ein Mannschaftskollege weist ihn darauf hin.

Ein klarer Eingriff in das Spiel eines anderen, der normalerweise sofort dazu führt, dass der Hinweisende den Raum verlassen muss. Zeitstrafe für den Spieler, der „vergessen“ hatte. und/oder Zeitgutschrift für dessen Gegner.

Fall 14: Da beide Spieler noch weniger als 5 Minuten Zeit haben, schreibt ein Zuschauer die Partie mit – auf dem Partieformular von einem der Spieler. Der andere musste nach dem Zeitzuschlag die Partie auf seine Zeit noch abschreiben.

Außenstehende müssen Partien immer auf einem anderen Papier mitschreiben. Der Schiedsrichter hätte eingreifen und auf die korrekte Einhaltung der Notationsanforderung bestehen müssen.

Fall 15: Spieler der gegnerischen Mannschaften kommentieren die Forderung nach Einhaltung der Regeln und Turnierordnung als „kleinlich“ und unsportlich.

Das verschlägt einem die Sprache!

Die angeführten Beispiele bedürfen keines weiteren Kommentars!

Anmerkung: In allen oben beschriebenen Fällen hat der ASC, bzw. der ASC-Spieler auf die konsequente Anwendung der Regeln verzichtet und den in allen Fällen entstandenen Nachteil hingenommen.

Schach-Bezirksvorsitzender: Schwerer Verkehrsunfall

Wie am Wochenende bekannt wurde, war der Vorsitzende des Schacbezirks Mittelfranken, Schachfreund Thomas Strobl aus Weißenburg, in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt, der sich am Donnerstag Abend auf der B 2 bei Ellingen ereignet hatte. Siehe dazu den Bericht im Weißenburger Tagblatt:

http://www.nordbayern.de/region/weißenburg/ellingen-zwei-schwerverletzte-bei-heftiger-kollision-1.4235098

So weit uns mittlerweile bekannt ist, liegt Thomas Strobl nicht (mehr) auf der Intensiv- sondern auf der „Normalstation“; das Schlimmste scheine überstanden zu sein. Einzelheiten über seinen aktuellen Zustand sind uns nicht bekannt.

Wir wünschen ihm auf jeden Fall eine baldige Wiederherstellung seiner Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

Für den ASC ist das Geschehen von konkreter Bedeutung, denn Schachfreund Strobl plante, in unserem Vereinsheim ab Mai einen Lehrgang für Übungsleiter zu veranstalten. Derzeit ist es unmöglich, eine Prognose abzugeben, ob – bzw. wann – der Lehrgang nun wirklich stattfinden kann.

K III: Die Routiniers waren stärker

In der Kreisklasse III standen sich in der letzten Runde der PV Roth und das dritte ASC-Team gegenüber. Beide hatten noch nicht verloren in dieser Saison, beide wollten wieder gewinnen, nur einer konnte es. Am Ende war das Ergebnis eindeutig: Der PV gewann mit 3,5:1.5.

Das Spiel begann am Sonntagnachmittag um 14 Uhr im Restaurant Waldblick in Roth. Im Falle eines Unentschiedens wäre der Allersberger Schach-Club vor dem PV Roth in der Tabelle gestanden, denn  bei Punktgleichheit und direkter-Vergleich-Gleichheit  gilt nämlich die Anzahl der Brettsiege: Hier hätte der ASC einen mehr gehabt.

Der PV Roth, eine Traditionsmannschaft im Schachkreis Mittelfranken-Süd, spielte jahrzehntelang eine wichtige Rolle in der Kreisklasse I. Als er Aufstellungsprobleme hatte, pausierte er eine Saison und startete danach in der Kreisklasse II. Doch dies ging daneben, denn in der vergangenen Saison musste der PV Roth mit seinen erfahrenen Spielern auch  aus der Kreisklasse II absteigen, galt also als von vornherein als Favorit dieser Gruppe. Und diese Favoritenrolle konnte er schließlich bestätigen. Wir gratulieren!

ASC III belegte letztes Jahr den vorletzten Tabellenplatz in der Kreisklasse III und konnte sich heuer auf Platz zwei vorarbeiten.

Zeitgleich trafen  im Spiellokal des SC Heideck die dortige 3. Mannschaft und  ASC IV auf einander. Für die Tabelle hatte diese Begegnung keine Bedeutung mehr. Trotzdem wurde gespielt, getreu dem Motto  „Schach macht Spaß!“ Den größeren Spaß hatte Heideck, denn es konnte die Partie ebenfalls mit 3,5:1,5 für sich entscheiden. Die Saison in der K III ist mit diesen beiden Spielen beendet.

Saisonende in der Kreisklasse II

Am 1. März beendete die Keisklasse II ihre Rundenspiele. Meister wurde der TSV Weißenburg II, der im letzten Spiel Gast beim ASC II war und mit 4:2 die Punkte entführte Weißenburg hat somit auch das Aufstiegsrecht in die erste Kreisklasse erworben.

Für unser Team ASC II lief die Saison nicht so positiv wie in den beiden Vorjahren. Es musste drei Niederlagen hinnehmen und konnte nur zweimal remis spielen. Platz sechs in der Tabelle ist das Ergebnis. Zwar ist dies der letzte Platz, doch die Mansnchaft SV Haundorf hätte in der K II antreten sollen und meldete im Herbst nicht. Somit muss Haundorf – wenn es wieder am Spielbetrieb teilnehmen will – in der K III antreten, ist somit faktisch Absteiger.

Unser Team konnte in dieser Saison nie in der Stammformation spielen und setzte in dieser Saison folgende Spieler/innen ein: Julian Häußler, Lukas Mederer, Martina Lehner, Susanne Schumacher, Michael Moosburger, Daniel Helsper, Robin Warnecke und Manuel Kobras, Leonid Löw, Lukas Schelenz; Mannschaftsührerin war Martina Lehner.

Die beiden anderen Begegnungen des letzten Spieltags waren SG Büchenbach/Roth V – FC Pleinfeld 1,5:4,5 und SC Markt Berolzheim – SK Schwanstetten III 3:3.

Tabelle: 1. TSV Weißenburg II  12/18,5; 2.FC Pleinfeld 10/18,0 3. SC Markt Berolzheim 8/18;  4. SK Schwanstetten III  6/13,5; 5. SG Büchenbach/Roth V; 6. Allersberger SC 2000 II 2/10,5.

K I: Das wäre fast total daneben gegangen …

Runde 7 in der Kreisklasse I: Das ASC-Team ist Gastgeber gegen die bisher sieg- und punktlose Mansnchaft Gunzenhausen II, bisher Tabellenletzter und gerade mal 9,5 Brettpunkte in sechs Mannschaftskämpfen. Eigentlich eine klare Sache für ASC I, sollte man meinen. Doch es kam anders. Schon nach rund einer halben Stunde führten die Gäste überraschend mit 1:0, konnten gar auf 2:0 erhöhen. Jetzt begann die mühevolle Aufholjagd. Schließlich führte der ASC 3,5:2,5; nach viereinhalb Stunden 3,5:3,5. Das letzte Brett musste entscheiden. Doch Gunzenhausens Spieler konnte mit seiner Dame gegen die beiden Allersberger Bauern sich nicht entscheidend durchsetzen. Endergebnis also gerade noch ein Mannschaftsremis.

Die anderen Ergebnisse: Schwanstetten II – Heideck II 4,5:3,5; Treuchtlingen – Wolframs-Eschenbach 6,5:1,5; Weißenburg – Büchenbach IV 5,5:2,5  und Ellingen – Büchenbach III 4:4.

Der SK Schwanstetten II konnte somit die Tabellenspitze erfolgreich verteidigen; nur noch der TSV Weißenburg ist  ihm auf den Fersen. Unser Team bleibt damit auf Rang 8 der Tabelle:

1. SK Schwanstetten II 17 MP/35,4 BP; 2. TSV Weißenburg 16/34,5; 3. SC Heideck II 13/33,0; 4. SC Treuchtlingen 12/32,0: 5.; 5. SG Büchenbach/Roth 12/29,5; 6.  DJK Wolframs-Eschenbach 12/28,5 ;  7. SG Büchenbach/Roth IV 7/27,5; 8. Allersberger SC 2000 5/24,5;  9. TSG Ellingen 1/20,4; 10. FC Gunzenhausen II 1/13,5.

In der Jugend-Kreisklasse B musste sich ASC IV mit 0:4 den Gästen aus Wolframs-Eschenbach geschlagen geben.

FM Alexander Seyb siegt überlegen – 33,5:0,5

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Alexander Seyb (23) ist mit einer DWZ von fast 2400 bereits ein erfahrener Bundesligaspieler und Stammspieler beim SC Forchheim. Als Gast beim ASC gab er eine eindrucksvolle Demonstration seines Könnens ab. Eingeladen war er zu zwei Simultanturnieren im ASC-Vereinsheim. Die Herausforderer, größtenteils Mitglieder des ASC, aber auch mehrere Gäste von anderen Vereinen gaben sich alle Mühe, jedoch vergeblich. Alexander spielte insgesamt 34 Partien, die zum Teil relativ frühzeitig beendet waren. Nur Lukas Mederer gelang es, dem FIDE-Meister ein Remis abzutrotzen. Mehr war aber nicht drin.

Da der Simultanspieler nicht nur mehrere Spiele überblicken muss, sondern auch schneller reagieren muss, sind Ungenauigkeiten oder Fehler möglich, die ihm sonst nicht unterlaufen würden. Auf diese Weise hat der schwächere Spieler eine Chance, die er in einem Spiel mit üblichen Bedingungen nicht hätte.

Bei diesem Turnier ging Alexander Seyb gelassen, aber konzentriert von Tisch zu Tisch, ein kurzer Blick, nur wenige Sekunden andauernd, schon hatte der FIDE-Meister die Figurenstellung erfasst, führte seinen Zug aus stellte seinen Gegner vor neue Probleme und ging zum nächsten Brett. Und nach dem Turnier erläuterte er am Demonstrationsbrett, was der eine oder andere seiner Gegner in der Partie vielleicht hätte besser machen können oder welche taktischen Überlegungen er selbst in der Partie angestellt hatte. Er hatte sich also den Verlauf einiger Partien gemerkt und konnte sie im Nachhinein aus dem Gedächtnis analysieren.

Simultan 004FIDE-Meister Alexander Seyb hat es in Allersberg gefallen. Er äußerte sich ausdrücklich anerkennend und lobend über den Verein, seine Jugendarbeit und war beeindruckt von der großen Anzahl an Kindern und Jugendlichen, die in Allersberg dem Schach-Club angehören. Es sei für ihn eine echte Herausforderung gewesen und nach 34 Partien simultan „tun [ihm] jetzt die Füße weh“. Zur Erinnerung an sein Gastspiel in Allersberg überreichte ihm ASC-Vorsitzender Hartmut Täufer die „Vereinstassse“ mit dem ASC-Logo. Diese Tasse, so Alexander, werde einen Ehrenplatz erhalten und in Zukunft bei ihm zu Hause direkt neben der „Club-Tasse“ stehen. ASC 2000 und 1. FCN nebeneinander – ein prima Idee.

Zusammenfassend  können wir feststellen: Alexander Seyb hat nicht nur schachlich, sondern auch mit seiner bescheidenen sympathischen Art eine nachhaltig eindrucksvolle Vorstellung gegeben hatte. Ein herzliches Dankeschön!

Siehe auch Bericht Hilpoltsteiner Kurier (Donaukurier) vom 17.2.2015

und  Hilpoltsteiner Zeitung (Nürnberger Nachrichten)

Schachlicher Werdegang:

Bereits mit 5 Jahren hat Alexander Seyb (geb. 1991) das Schachspielen von seinem Vater gelernt.
Seine ersten Schachjahre verbrachte er in der Schachabteilung des heimatlichen FSV Großenseebach im Landkreis Erlangen-Höchstadt.

Mit dem FSV Großenseebach hat Alexander Seyb in den Jahren 2003 und 2006 die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Jugendbereich (Altersklasse U12 bzw. U16) gewinnen können. Im Jahr 2000 konnte er mit seinem Team von der Grundschule Großenseebach den Titel des Deutschen Grundschulmeisters erringen. Zu einem seiner größten Erfolge im Jugendbereich zählt der 4. Platz bei der Deutschen Einzelmeisterschaft U18 im Jahr 2009.

Seit der Saison 2009/2010 spielt Alexander Seyb in der 2. Bundesliga für den SC Forchheim. Im Jahr 2012 gelang ihm dabei mit seiner Mannschaft der Aufstieg in die 1. Bundesliga, wo das Team eine Saison spielte.

Alexander Seyb hat aktuell eine DWZ von 2386 und trägt seit 2010 den Titel des FIDE-Meisters.

Sein jüngster Erfolg ist der Gewinn der mittelfränkischen Schnellschach-Meisterschaft im Januar 2015 und die damit verbundene Qualifikation für die bayerische Schnellschach-Meisterschaft.
Neben der Teilnahme an Turnieren in Deutschland weiß er aber auch auf internationaler Ebene zu überzeugen. So trat er im Dezember 2014 in Katar beim dortigen „Qatar Masters Open 2014“ an und konnte in dem spitzenmäßig besetzten Teilnehmerfeld 4,5 Punkte in neun Runden erzielen, was Platz 78 unter den 154 Konkurrenten bedeutete.

Aus der Mitgliederstatistik Mittelfranken

Der Bezirksverband Mittelfranken hat zum 1. Februar seine Mitgliederstatistik veröffentlicht. Einige Details betreffen auch uns und sind bemerkenswert. Bei den Zahlen handelt es sich um die aktiven Mitglieder.

Mitglieder total weibliche Mitglieder Mitglieder bis 18 Jahre Vereine Mfr-Süd 
Noris-Tarrasch Nürnberg139SK Neumarkt20SC Erlangen 48/4855Allersberger SC 200082
SC Erlangen 48/88121Allersberger SC 200019Allersberger SC 200046SG Büchenbach/Roth80
SK Neumarkt115ST Röttenbach17SK Neumarkt43SK Schwanstetten41
SC Forchheim108Noris-Tarrasch Nürnberg13Zabo-Eintracht Nürnberg30SC Heideck39
SW Nürnberg-Süd107SC Erlangen 48/8813ST Röttenbach29TSV Weißenburg32
Zabo-Eintracht Nürnberg98Zabo-Eintracht Nürnberg13SC Forchheim22FC Gunzenhausen27
SC Lauf97SC Bechhofen11SC Postbauer22SC Treuchtlingen22
Allersberger SC 200082SC Postbauer10Noris-Tarrasch Nürnberg22DJK Wolfr. Eschenbach21
SG Büchenbach/Roth80SC Herzogenaurach9SC Stein21SV Haundorf13
SC Herzogenaurach79SC Lauf21FC Pleinfeld13
Kreis Mfr-Süd399Kreis Mfr-Süd35
Kreis Mfr-Süd109SC Ma. Berolzheim11
Kreis Mfr-Nord900Kreis Mfr-Nord77Kreis Mfr-Nord235TSG Ellingen9
Kreis Mfr-Mitte891Kreis Mfr-Mitte70Kreis Mfr-Mitte192PV Roth9
Kreis Mfr-West343Kreis Mfr-West30Kreis Mfr-West76
Kreis Mfr-Ost259Kreis Mfr-Ost15Kreis Mfr-Ost37
Bezirk Mittelfranken2792Bezirk Mittelfranken227Bezirk Mittelfranken649

Wieder nichts in der K II…

Auch in der vierten Runde der Kreisklasse II konnten die Allersberger keinen Sieg einfahren. Gegen den FC Pleinfeld reichte es nur für anderthalb Brettpunkte – davon war einer sogar noch kampflos. Ergebnis also 1,5:4,5. Der ASC befindet sich damit weiterhin mit nur zwei Mannschaftspunkten auf dem letzten Tabellenplatz. Die anderen Ergebnisse: Weißenburg – Markt Berolzheim 1,5:4,5 und Schwanstetten – Büchenbach 3,5:2,5.

Tabelle: 1. Weißenburg 9/14,5; 2. Markt Berolzheim 7/15; 3. Pleinfeld 7/13,5: 4. Schwanstetten 5/10; 5. Büchenbach 3/10,5; 6. ASC II 2/8,5.
Weiter geht es in vier Wochen gegen den TSV Weißenburg, wo es dann hoffentlich klappt mit dem Gewinnen!