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Im Zusammenhang mit dem Bürgerfest, das am Samstag, den 25. August auf dem Allersberger Marktplatz gefeiert wurde, lud der Allersberger Schach-Club 2000 zum „Tag des Schachs“ ein, zu dem der Deutsche Schachbund die Schachvereine in ganz Deutschland aufgerufen hatte.
Der ASC war auf dem Marktplatz mit seinem Pavillonzelt anwesend und animierte die Besucher des Bürgerfestes, den Verein und das Schachspiel kennen zu lernen. Die Besucher waren zahlreich und die Schachbretter waren ein beliebter Anziehungspunkt für viele Interessierte.
Der ASC regte an, sich – in welcher Form auch immer – schachlich zu betätigen, ohne dass dabei große Schachkenntnisse vorhanden sein mussten.
Schachliche Aktivitäten waren u.a. das Spiel einer freien Partie, eine Schnellschachpartie, eine Blitzpartie, das Lösen einer Schachaufgabe, Tandemschach, Teilnahme an einer kleinen Trainingseinheit, Informationen über das Vereinsleben des ASC.
Man musste kein „Schachmeister“ sein, um das Angebot unseres Schach-Clubs anzunehmen, denn für den ASC gilt das Motto „Schach macht Spaß“!
41 Teilnehmer beim 13. Kirchweihturnier des Allersberger Schach-Clubs 2000! Soviel wie noch nie zuvor, mit Gästen aus mehreren Vereinen. Gespielt wurde im Evangelischen Gemeindezentrum unter der Turnierleitung von Michael Kobras; alle Spieler wurden bestens verpflegt mit Kuchen der „Schach-Familien“ und kostenlosen Getränken für alle. In der „sportlichen“ Tabelle lautete nach zehn gespielten Runden die Reihenfolge: 1. Martin Blodig (9), 2. Georg Pühn, 3. Hartmut Täufer, 4. Wolfgang Rausch (alle 8), 5. Thomas Ruderer, 6. Martina Lehner (beide 7), 7. Andreas Flaum (6,5), 8. Marco Marx, 9. Lukas Rupprecht, 10. Markus Messer, 11. Daniel Helsper, 12. Tobias Zengerle (alle 6), 13. Maximilian Ruderer, 14. Michael Kobras, 15. Robin Warnecke, 16. Michael Moosburger, 17. Matthias Zengerle (alle 5,5), 18.-24. Alexander Ruderer, Manuel Kobras, Marco Bogner, Lukas Mederer, Leonid Löw, Lukas Schelenz, Amelie Braukmann (alle 5), 25.-29. Stefan Sorgenfrei, Marianne Lehner, Frank Rupprecht, Valentin Pappi, Martin Helsper (alle 4,5), 30.- 36. Marius Kobras, Josef Pappi, Noah Huber, Daniel Poppe, Josef Seitz, Moritz Schindler, Michael Messer (alle 4), 37.-41. Janik Behling, Florian Theis, Moritz Behling, Laura Lehner, Arthur Langlitz. In der Kirchweihwertung ergab sich dann eine etwas andere Reihenfolge. Mit 8 erspielten Punkten konnte erstmals der ASC-Vorsitzende Hartmut Täufer das Turnier gewinnen, gefolgt von Martina Lehner und Daniel Helsper (beide 7). Sie durften die Pokale mit nach Hause nehmen; für alle Spieler gab es jedoch einen Sachpreis und eine Erinnerungsurkunde. Dieses Allersberger Kirchweihturnier ist einmalig in Deutschland! Es wird nämlich nicht derjenige automatisch Sieger, der die meisten Punkte am Brett erzielt hat. Vielmehr sorgt eine Bonus-/Malus-Regelung für Überraschungen. Damit nämlich auch schwächere Spieler oder Kinder und Jugendliche eine Chance auf den Turniersieg und den Gewinn des Kirchweih-Pokals haben, müssen stärkere Spieler (nach DWZ gestaffelt) einen Punktabzug hinnehmen, während schwächere Spieler Bonuspunkte erhalten. Auf diese Weise ist für Spannung und Überraschung gesorgt. Niemand kann vorhersehen, wer gewinnen wird. Gespielt werden zehn Runden Schnellschach mit einer Bedenkzeit von zehn Minuten je Spieler und Partie.
Mit einem großen Festzug der Allersberger Vereine wurde am Freitag, 27. Juli die Allersberger Kirchweih eröffnet. Wie schon in den Vorjahren war auch der ASC dabei. Nach der Aufstellung auf dem Marktplatz bewegte sich der Festzug über die Gilardistraße, Lerchenfeldstraße und Bahnhofstraße zum Festplatz
Bei den anstehenden Neuwahlen wurde das bisherige Führungstrio mit Hartmut Täufer als 1. Vorsitzenden, Marianne Lehner als stellvertretender Vorsitzenden und Martin Helsper als Kassenführer einstimmig wiedergewählt. Auch die anderen bisherigen Funktionsträger wurden jeweils einstimmig bestätigt. Dem Vorstand gehören somit in den nächsten zwei Jahren an: Michael Moosburger (Schriftführer), Jugendleiter Hartmut Täufer, Michael Kobras (Spielleiter), Damenwartin Susanne Schumacher und Tobias Zengerle als Materialwart. Auch in der kommenden Spielsaison wird der Allersberger Schach-Club 2000 wieder zehn Mannschaften in die Rundenwettkämpfe schicken, davon allein sechs Jugendteams. Wie bei der Jahreshauptversammlung 1. Vorsitzender Hartmut Täufer in seinem Jahresbericht ausführte, konnten 2011/12 alle Mannschaften des ASC ihr Saisonziel erreichen, den Klassenerhalt. Besonders erfolgreich war man mit den Jugendmannschaften, denn in den drei Kreisklassen des Schachkreises Mittelfranken-Süd standen am Saisonende nur Allersberger Jugendmannschaften an der Spitze der Tabellen. Die Stabilität im Jugendbereich ist eines der Hauptmerkmale des Allersberger Schach-Clubs, denn die anderen Vereine im Schachkreis haben Probleme ihre Jugend-Mannschaften zu melden, müssen sie teilweise zurückziehen, während der ASC seit Jahren mit sechs Jugendteams in die Wettbewerbe gehen kann. Die „Hilpoltsteiner Zeitung“ vom 23.08.2012 beschrieb die Situation beim ASC so: „Allersberger ‚Jugendstil‘ hat sich bewährt“ Wie aus dem Jahresbericht hervorging, nähert sich die Mitgliederzahl des Allersberger Schach-Clubs der Marke 100, wobei mehr als die Hälfte der Mitglieder noch dem Jugendbereich zuzuordnen ist. Es sei auch kein Wunder, dass der ASC in Mittelfranken der Schachverein mit dem niedrigsten Durchschnittsalter der Mitglieder sei, es läge unter dreißig Jahren; bei manchen Vereinen liege es rund doppelt so hoch. Überdurchschnittlich hoch ist auch der Anteil an weiblichen Mitgliedern, der in Mittelfranken bei rund sieben Prozent liegt, in Allersberg dagegen etwa bei zwanzig Prozent. Dies führe dazu, so Damenwartin Susanne Schumacher, dass auch in den Führungsgremien zahlreiche weibliche Mitglieder vertreten sind, sei es im Vorstand oder als Mannschaftsführer. Besonderes Ereignisse für den Verein waren die Auszeichnung als drittbester Schachverein Deutschlands, verbunden mit einem Wertgutschein und einem großen Simultanturnier mit einem Nationalspieler oder Großmeister. Nicht leicht sei im letzten Jahr die Raumsituation gewesen. Durch die Umbaumaßnahmen im Altenheim musste der ASC immer wieder improvisieren, doch ab der neuen Saison wird man wieder in der gewohnten Umgebung spielen und trainieren können.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung konnte der ASC 2000 mehrere Mitglieder auszeichnen, die sich der Schach-Leistungsprüfung („Bauern- oder Turmdiplom“) unterzogen hatten oder als langjährige Mitglieder eine Ehrenurkunde erhielten. Es waren dies Fabio Mack, Florian Theis, Daniel Poppe, Hermann Häring, Martin Helsper, Michael Kobras, Marco Bogner und Richard Szumielewicz.
Vom 6. bis 8. Juli nahmen am diesjährigen Schach-Wochenende des ASC 25 Personen teil. Wir hatten uns als Thema gesetzt „Ich schaff’s! – Fähigkeiten einsetzen – Probleme bewältigen – Regeln und Ordnungen“. Regeln als Grundlage für sinnvolles Zusammenleben brauchen wir auch im Schach: Fide-Regeln, Turnierordnungen, Vereinssatzung. Was tun, wenn es Probleme gibt? Nicht so schnell aufgeben, sondern nach Lösungen suchen, sich nicht entmutigen lassen und nicht von anderen negativ beeinflussen lassen. Schachlich ging es um Kombinationen, um das Lösen von Diplomaufgaben und die Bedeutung des Zentrums. Unser „Gasttrainer“ Carlos Corall verstand es, uns wichtige Impulse zu geben und in verständlicher Weise verschiedene Stellungsmerkmale aufzuzeigen. Das abschließende Schnellschachturnier vereinte alle Schach spielenden Teilnehmer in acht Runden. Als beste Spieler dieses Turniers erwiesen sich die punktgleichen Hartmut Täufer, Tobias Zengerle und Carlos Corall (mit einer Runde weniger).
Der Andrang an den Schachtischen war groß, oft reichten die sechs Bretter nicht aus, immer wieder mussten Interessenten warten. Viele Kinder brauchten eine „künstlerische Pause“. Sie nützten sie, um sich mit Begeisterung am „königlichen Spiel“ zu versuchen. Auf jeden Fall: Es machte allen Spaß und das Schachspiel konnte neue Freunde gewinnen. /p
Dies ist ein toller Erfolg und wir sehen uns in unserer Arbeit und unseren Bemühungen für Schachsport und Mitglieder bestätigt. ![]() Die stellvertretende Landrätin Dr. Hannedore Novotny überreichte die Ehrenurkunde an die beiden ASC-Vorsitzenden Hartmut Täufer und Marianne Lehner Im Rahmen einer Feierstunde, zu der zahlreiche Mitglieder und Gäste gekommen waren, überreichte stellvertretende Landrätin Dr. Hannedore Novotny die Ehrenurkunde des Deutschen Schachbundes an den ASC-Vorsitzenden Hartmut Täufer und dessen Stellvertreterin Marianne Lehner und gratulierte im Namen des Landkreises zu dieser nationalen Auszeichnung, die nur durch kontinuierliche, zielstrebige Arbeit möglich gewesen sei. Novotny lobte ausdrücklich vor allem die Integration der Jugendlichen in die Vereinsarbeit, die im ASC 2000 einen hohen Stellenwert habe. Die Jugendarbeit des ASC beschrieb sie als vorbildlich. Sie empfinde es als faszinierend, dass es dem ASC immer wieder und über einen langen Zeitraum gelinge, junge Menschen für den Schachsport zu begeistern. Maßgeblich für den Erfolg waren unsere Aktivitäten bei der Betreuung und der Anzahl der jugendlichen und weiblichen Mitglieder, sowie unser Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit und die Mitgliederentwicklung gewesen. Der ASC hatte bei diesem Wettbewerb 14130 Punkte erreicht. Sieger auf Bundesebene ist ein Verein aus Magdeburg geworden. Für die Zukunft, so Hannedore Novotny, wünsche sie den Allersbergern „weiterhin Erfolg und viel Freude am Schachsport“. Der ASC wolle sich auf diesem Erfolg nicht ausruhen, machte Vorsitzender Hartmut Täufer deutlich. Man werde sich weiterhin nicht nur im sportlichen Bereich betätigen, sondern auch in der Öffentlichkeit auftreten. Als nächsten Termin war der ASC gleich zwei Tage später beim Allersberger Jugendkulturfest mit von der Partie. Anfang Juli findet das Schach-Wochenende in Pappenheim statt. Weitere Termine sind das Kirchweihturnier am 29.07.2012 und ein Schnellschachturnier im September. Über den Wertgutschein in Höhe von 240 Euro, den der Deutsche Schachbund als Preis für den dritten Platz übermittelt hatte, freut man sich beim ASC. Besonders aber ist man gespannt, welchen Nationalspieler oder Großmeister der Deutsche Schachbund zu einem großen Simultanturnier nach Allersberg schicken wird, der sich auf etwa dreißig Brettern gleichzeitig mit zahlreichen Konkurrenten messen wird. Manchmal ist es ganz interessant, was sich in den zurückliegenden Jahren getan hat. Vor acht Jahren bei der Jahreshauptversammlung 2004 hielt der ASC-Vorsitzende seine „Hammer-Rede“. Was es damit auf sich hat? Klick dich ein im Archiv Juli 2004 und suche „JHV 2004 – Saison-Rückblick“! |
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