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Dreimal 1. Platz für den ASC

 

Die Mannschaftsführer der drei siegreichen Allersberger Teams präsentieren stolz ihre Urkunden

Es ist ein großer Erfolg für die Jugend des Allersberger Schach-Clubs 2000, dass im Schachkreis Mittelfranken-Süd bei den Jugendmannschaften die drei Titel nach Allersberg gehen. Die Allersberger waren in den drei Kreisklassen angetreten und sicherten sich in jeder überzeugend den ersten Platz.

Nach Ende der regulären Rundenspiele war das Team ASC II in der Kreisklasse A punktgleich mit dem SK Schwanstetten, konnte aber das Entscheidungsspiel deutlich mit 3:1 für sich entscheiden. Es spielten Markus Messer, Daniel Helsper, Manuel Kobras und Leonid Löw.

Das Team Amelie Braukmann, Lukas Schelenz, Stefanie Thielsch und Janik Behling gewann in der Kreisklasse B vor dem SC Treuchtlingen.

In der Kreisklasse C verwiesen die Allersberger mit ihrer Mannschaft Laura Lehner, Patrick Sameth, David Sokol und Alexander Schroll die DJK Wolframs-Eschenbach auf den zweiten Rang.

Der Kreisspielleiter für die Jugendmeisterschaft Hartmut Täufer konnte nun den Mannschaftsvertretern die Siegerurkunden aushändigen.

Insgesamt hatten die Allersberger in diesem Jahr sechs Jugendmannschaften im Einsatz, eine in der Bezirksliga Mittelfranken und fünf auf Kreisebene. Damit ist der ASC in Mittelfranken, wenn nicht sogar in Bayern, führend was die Zahl der Jugendmannschaften angeht. Diese Ausnahmestellung soll auch in der nächsten Spielsaison wieder erreicht werden, denn die Allersberger beabsichtigen, auch im Spieljahr 2012/13 mit sechs Jugendteams in die Mannschaftsrunden zu starten.

Jugend-Vereinsmeister 2011/12

Die Sieger der Jugend-Vereinsmeisterschaft 2012

In vier Altersgruppen ermittelte der ASC 2000 seine Jugendmeister 2012. Nach fünf Runden standen die Titelträger und Platzierten fest.

In der U16 siegte Lukas Mederer vor Stefanie Thielsch und Maximilian Peisl. Vereinsmeister U14 wurde Daniel Helsper vor David Sokol.

Den Titel in der U12 sicherte sich Manuel Kobras vor Marius Kobras und Leonid Löw. Ohne Punktverlust siegte in der U10 Julian Sponsel. Gemeinsam auf den zweiten Platz kamen Arthur Langlitz und Justin Füßlein.

 

Sieger der Kreisklasse A

Der ASC ist Sieger der Kreisklasse A

Die II. Jugendmannschaft des ASC 2000 war nach Abschluss der regulären Mannschaftsrunde punktgleich mit SK Schwanstetten I. Somit musste in einem Entscheidungsspiel der Sieger der Kreisklasse A und somit der südmittelfränkische Kreismeister ermittelt werden.
Beide Teams konnten in Bestbesetzung antreten. Relativ bald konnte sich Markus Messer auf Brett 1 einen Vorteil gegen Simon Schelte herausspielen, den er nicht mehr hergab und zur 1:0-Führung umsetzte. An Brett 3 ließ Manuel Kobras dem Schwanstetter Jonas Schwarz keine Chance, so dass es 2:0 stand und der Wettkampf – rechnet man die Berliner Wertung mit – bereits entschieden war. Doch Leonid Löw ließ sich das Remis nicht mehr nehmen und an Brett 2 einigte sich schließlich Daniel Helsper mit Tobias Günther ebenfalls auf eine Punkteteilung, so dass es am Ende 3:1 für den ASC stand.
Herzlichen Glückwunsch unserer Mannschaft zum Titelgewinn!

Kreisklassen Saison 2011/12

Nach Abschluss der Rundenspiele in den drei Kreisklassen des Schachkreises Mittelfranken-Süd in der Saison 2011/12 können wir feststellen:

Wir haben im Prinzip unsere Ziele erreicht, ging es doch in den Kreisklassen I und II in erster Linie um den Klassenerhalt. Trotzdem wäre ein besseres Abschneiden möglich gewesen, doch leider ergaben sich zu Beginn der Rundenspiele personelle Problematiken, die in jedem Spiel repariert werden mussten und so einer konstanten Mannschaftsaufstellung abträglich waren.

In der Kreisklasse I konnte ASC I mit 10 Mannschaftspunkten Platz 6 belegen. Aufsteiger ist GUN/WUG II und absteigen muss Wolframs-Eschenbach.

Unsere II. Mannschaft in der Kreisklasse II erkämpfte fünf Mannschaftspunkte, ebenfalls Platz 6; Aufsteiger ist GUN/WUG III und den letzten Platz belegte Büchenbach-Roth VII.

Unsere beiden Mannschaften in der Kreisklasse III kamen mit vier bzw. drei Mannschaftspunkten auf die Plätze drei und vier in der Kreisklasse III. Aufsteiger ist Schwanstetten III.

Einzelergebnisse und Endtabellen siehe unter Kreisklassen Mfr-Süd!

Schach-Weltmeisterschaft 2012

Großmeister Visvanathan Anand aus Indien konnte in Moskau seinen Titel als Schach-Weltmeister erfolgreich verteidigen. Sein Gegner war Boris Gelfand aus Israel. Der Wettkampf war auf zwölf Partien festgesetzt gewesen. Zehn dieser Partien endeten remis, beide Spieler gewannen einmal, so dass es 6:6 stand. Somit musste eine „Verlängerung“ entscheiden. Bei verkürzter Bedenkzeit gewann Anand mit 2,5:1,5.  Es war das erste Mal in der Schachgeschichte, dass der Weltmeister in einer „Verlängerung“ ermittelt werden musste.

Jugendarbeit zahlt sich aus

Die Situation in den drei Jugend-Kreisklassen des Schachkreises war in der Saison 2011/12 ziemlich trostlos.Vor Saisonbeginn war mit 12 Mannschaften zu rechnen. Noch vor der offiziellen Ausschreibung hatte ein Verein abgesagt. Da waren es nur noch elf. Kurz nach der Ausschreibung die nächste Absage. Da waren es nur noch zehn.

Als im Dezember ein Team zum zweiten Mal nicht antrat, musste es aus der Liste gestrichen werden. Da waren es nur noch neun. Im Januar trat eine andere Mannschaft ebenfalls zum zweiten Mal nicht an. Da waren es nur noch acht. Im März konnte ein anderer Verein ebenfalls zum zweiten Mal nicht antreten. Da waren es nur noch sieben.

Sieben Jugendmannschaften im Spielbetrieb des Kreises!

Und es kommt noch dicker: Fünf von diesen sieben Mannschaften, die noch im Rennen sind, stellte der Allersberger Schach-Club 2000!

Und so ist es auch nicht verwunderlich,  dass der ASC 2000 alle drei Titel in den drei Jugend-Kreisklassen gewann.

Vereinsmeisterschaft 2011/12

Vereinsmeister 2011/12: D. Kestler

 

Die Vereinsmeisterschaft 2011/12 ist beendet. Seit Oktober letzten Jahres war verbissen gekämpft worden. Es gibt einen eindeutigen Sieger: Dirk Kestler gewann alle sieben Wettkämpfe und sicherte sich unangefochten den Titel des Vereinsmeisters. Auf Platz 2 und 3 folgen Andreas Flaum und Hartmut Täufer.

Die Siegerehrung und Pokalverleihung erfolgen am Samstag, den 19. Mai, im Gasthaus Seehof; Beginn ist um 15.00 Uhr.

Jugend-Turnier in Postbauer

Die Allersberger Schachspieler beim Jugend-Turnier in Postbauer

Nach mehrjähriger Pause fand in Postbauer am 1. Mai wieder eines der größten Schachturniere für Jugendliche im süddeutschen Raum statt. Die 192 Teilnehmer kamen nicht nur aus Bayern, sondern auch aus Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen. An den Turnierbrettern saßen  mehrere Landesmeister und zahlreiche Teilnehmer aus den deutschen Finalrunden.

Vom Allersberger Schach-Club 2000 hatten sieben Jugendliche teilgenommen, die sich alle erwartungsgemäß schlugen und erfolgreich punkten konnten.Betreut von Tobias Zengerle kämpften in Postbauer folgende Jugendspieler um die Punkte:

U10: Justin Füßlein, U12: Manuel Kobras und Fabio Mack

U14: Daniel Helsper und Florian Theis

U16: Lukas Mederer, U18: Marco Bogner.

Großmeister Klaus Bischoff siegt 51,5:0,5

1. Vorsitzender Hartmut Täufer überreichte im Beisein von Bürgermeister Bernhard Böckeler ein ASC-Shirt an Großmeister Klaus Bischoff

Mit Großmeister Klaus Bischoff hatte der Allersberger Schach-Club 2000 einen der den weltbesten Schachspieler zu Gast. Er war bereits mit vierzehn Jahren Deutscher Meister, belegte bei der Jugend-Weltmeisterschaft 1980 den dritten Platz, ist deutscher Nationalspieler und wurde bei der Schacholympiade in Istanbul mit der deutschen Mannschaft Gewinner der Silbermedaille. Am Wochenende war er nun Gast in Allersberg,  wo er in zwei Simultanturnieren gegen insgesamt 52 Gegner antrat.

Die Lektion für die Allersberger Spieler und die Vorstellung, die der Großmeister gab, waren eindrucksvoll und eindeutig: 51 Siege in 52 Spielen. Den halben Punkt gab er gegen einen Allersberger Jugendspieler ab. Der erst zwölfjährige Manuel konnte dem Großmeister ein Remis abtrotzen und konnte dies selbst kaum fassen.

Der Beifall der Zuschauer galt nach der spannenden Partie beiden, dem Großmeister und  Manuel.  Der Großmeister hatte im Evangelischen Gemeindezentrum in einem ersten Turnier 30 Gegner, meist Nachwuchsspieler, gegen sich. Nach knapp eineinhalb Stunden war alles vorbei. Alle Partien waren zugunsten des Gastes ausgegangen.

Im zweiten Turnier saßen die Kreisklassenspieler aus Allersberg und einigen anderen Vereinen aus Mittelfranken dem Großmeister gegenüber. Wiederum das gleiche Bild. Gelassen, aber konzentriert ging der Großmeister von Brett zu Brett, brauchte nur wenige Sekunden bis er die Stellung erfasst hatte, zog seine Figuren und gab damit seinen Gegnern erneut Probleme auf.

Ein Simultanturnier bietet Spielern mit geringer oder mittlerer Spielstärke die Möglichkeit, gegen wesentlich stärkere anzutreten. Die Spieltische werden für ein Simultanturnier so gestellt , dass der Simultanspieler von Brett zu Brett gehen kann ohne die Seiten zu wechseln, um jeweils einen Zug auszuführen.

Das Allersberger Turnier war ein Turnier mit „Uhren-Handicap“. Das heißt, dass der Simultanspieler mehr Zeit  auf seiner Uhr eingestellt bekommt als der einzelne Gegenspieler. Das Mehr an Zeit ist dadurch gerechtfertigt, dass der Simultanspieler von Brett zu Brett gehen und dadurch auch beträchtliche Gehwege zurücklegen muss.

Großmeister Klaus Bischoff zu Gast in Allersberg

Dabei muss  der Simultanspieler nicht nur mehrere Spiele überblicken und sich die Stellungen merken. Er muss auch schneller reagieren und ziehen, um in der vereinbarten Zeit das Spiel beenden zu können. Durch diese Erschwernis sind Ungenauigkeiten oder Fehler möglich, die ein Spieler dieser Qualität normalerweise nicht machen würde.

Doch trotz der erschwerten Bedingungen hatte auch keiner der 22 Spieler im zweiten Durchgang eine Siegchance, keiner – mit Ausnahme von Manuel – konnte  auch nur annähernd dem Großmeister Paroli bieten.

Es war eine eindrucksvolle, überzeugende Demonstration und Vorstellung schachlichen Könnens für die Mitglieder des Allersberger Schach-Club 2000 und der Zuschauer, die den Weg ins Evangelische Gemeindezentrum gefunden hatten, die der Schach-Großmeister in der Marktgemeinde gab. Klaus Bischoff, einer der renommiertesten deutschen Großmeister aller Zeiten weist eine Deutsche Wertungszahl von fast 2600 auf. Er trägt den Titel eines Großmeisters seit 1990. Vereinsschach spielte er in Deutschland bei verschiedenen Vereinen und spielt im Augenblick bei Essen-Katernberg in der ersten deutschen Bundesliga als  feste Größe für den Verein aus dem Ruhrgebiet.

Bürgermeister Böckeler begrüßte den Gast in der Marktgemeinde und betonte die Wichtigkeit und den hohen Stellenwert von Jugendarbeit und Nachwuchsförderung beim Allersberger Schach-Club. Die Begegnung mit einem Großmeister sei Teil dieser Nachwuchsarbeit. Dass Klaus Bischoff nach Allersberg gekommen sei, wertete der Bürgermeister als ein bedeutendes schachsportliches Ereignis. Großmeister Bischoff lobte die Athmosphäre bei dem Simultanturnier, die Organisation und ermunterte den ASC, sich weiterhin so intensiv um den Schach-Nachwuchs zu kümmern.

Spieler und Zuschauer anerkannten mit ihrem reichen Applaus die Spitzenleistung des Großmeisters. Als Erinnerungsgeschenk überreichte ASC-Vorsitzender Hartmut Täufer  Allersberger ASC-Vereins-Shirt. Beim Allersberger Schach-Club ist man sich einig: Klaus Bischoff hat menschlich mit seiner  sympathischen Art überzeugt und wird im deutschen und internationalen Schachsport bestimmt weiter von sich hören lassen.

Tag des Schachs

Im Zusammenhang mit dem Bürgerfest, das am Samstag  auf dem Allersberger Marktplatz gefeiert wird, lädt der ASC 2000 zum „Tag des Schachs“ ein, zu dem der Deutsche Schachbund die Schachvereine  Deutschlands aufgerufen hat. Der ASC wird auf dem Marktplatz  anwesend sein und einladen, den Verein und das Schachspiel kennen zu lernen. Gleichzeitig wetteifert der Schach-Club bundesweit mit vielen anderen Schachvereinen darum, möglichst viele Personen an seinem Stand begrüßen zu dürfen.

Der ASC lädt ein, sich – in welcher Form auch immer – schachlich zu betätigen, ohne dass dabei große Schachkenntnisse vorhanden sein müssen. Schachliche Aktivitäten können u.a. sein das Spiel einer freien Partie, eine Schnellschachpartie, eine Blitzpartie, das Lösen einer Schachaufgabe, Tandemschach, Teilnahme an einer kleinen Trainingseinheit, Informationen über das Vereinsleben des ASC.

Der ASC 2000 ist seit mehreren Jahren mit seinem Angebot „Schnupperschach“ am Bürgerfest beteiligt.  Um das Angebot des Schach-Clubs wahrzunehmen, braucht man kein „Schachmeister“ sein, denn für den ASC gilt das Motto „Schach macht Spaß“!